Der Baumeister Johann Dientzenhofer im Gedächtnis der Nachwelt – Vortrag des Fuldaer Geschichtsvereins am 20. August

Der Fuldaer Geschichtsverein lädt am Donnerstag, dem 20. August 2026, zu einem Vortrag unter der Überschrift „Der Baumeister Johann Dientzenhofer im Gedächtnis der Nachwelt“ in das Forum Kanzlerpalais (Unterm Heilig Kreuz 1, 36037 Fulda) ein. Referent ist Dr. Werner Bartsch, Beginn ist um 19 Uhr; der Eintritt frei.

Vor 300 Jahren, am 20. Juli 1726, starb in Bamberg der berühmte Architekt der Barockzeit Johann Dientzenhofer (1663-1726). Er war der Jüngste von fünf Brüdern, die es alle zu bedeutenden Baumeistern in Böhmen, der Oberpfalz und in Franken gebracht haben. Dr. Werner Bartsch, der in langjähriger Arbeit ein in Kürze erscheinendes „Handbuch“ über Johann Dientzenhofer verfasst hat, wird sich im Rahmen seines Vortrags insbesondere mit dessen Biografie und seinem Wirken in Fulda und Bamberg beschäftigen.

Im Mittelpunkt werden Johanns Ausbildung und erste Tätigkeiten unter seinem Bruder Johann Leonhard (1660-1707) in Bamberg bis zur Reise nach Italien stehen. Nachgezeichnet wird die Ernennung zum fürstlichen Stiftsbaumeister in Fulda (1700) und die selbständige Tätigkeit als Bauunternehmer mit der Errichtung von Schloss und Stiftskirche. Noch bevor Dientzenhofer das Stift Fulda 1711 in Richtung Bamberg verließ, häuften sich Aufträge für auswärtige Bauwerke wie etwa für das Kloster Banz.

Als Schlusskapitel sollen „Frau Baumeisterin Dientzenhöferin“ und ihre gesellschaftlichen Ambitionen in Fulda als Kauffrau, die für die Belieferung der fürstäbtlichen Küche sorgte, betrachtet werden. Dazu zählen auch ihre Aktivitäten bei der Kur in Bad Kissingen. +++


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