Das Runde soll ins Eckige

Sommerzeit ist Fußballzeit: Passend zu der in Frankreich stattfindenden Fußball-WM der Frauen heißt es auch in Fulda Anpfiff, wenn dort am 15.06. zum neunten Mal der beliebte Fulda Cupstattfindet, veranstaltet vom Verein Jeder ist anders – Inklusionssport Fulda, antonius – Netzwerk Mensch, der SG Barockstadt Fulda-Lehnerz e.V.und der Stadt Fulda. In der als Inklusionsstadt ausgezeichneten Kreisstadt stiftet der Veranstalterkreis einen Siegerpokal und zusätzlich den gewohnten Fairplaypokal. Anlässlich des Stadtjubiläums wird das inklusive Fußballturnier in diesem Jahr erstmalig in besonderer Atmosphäre des Stadions der Stadt Fulda ausgetragen. Dazu passend gibt es ein buntes Rahmenprogramm mit einem Deutschland-Rekord, der im Erfolgsfall vom Rekord-Institut für Deutschland zertifiziert wird.

RID-Rekordrichterin Eva Ricarda reist am Tag des Events extra aus Hamburg an, um den angepeilten Deutschland-Rekord für die »meisten aufeinanderfolgenden Fußball- Elfmeter« vor Ort zu überprüfen. Hierfür werden 1.275 aufeinanderfolgend geschossene Elfmeter benötigt, für die im dreistündigen Aktionszeitraum zwei Tore zur Verfügung stehen. Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld und der Geschäftsführer von antonius Rainer Sippel werden ebenfalls ins Stadion kommen und rufen alle Besucher und Mitspieler dazu auf, sich dort den offiziellen Deutschland-Rekord zu holen. Egal ob Fußballprofi, Couchpotato, Jung oder Alt, mit oder ohne Behinderung: In der Zeit von 10:30 Uhr bis 13:30 Uhr werden alle ehrgeizigen Rekordaspiranten zum Elfmeterpunkt gebeten. Jeder Schuss ein Treffer? Ganz bestimmt, denn mit jedem geschossenen Elfmeter spenden die diesjährigen Sponsoren einen Betrag für Jeder ist anders e.V.. Eine Win-Win-Situation, wie man im Profisport sagen würde. Für alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen gilt also das bewährte RID-Motto: Holt Euch den Rekord!

Der Fulda Cup ist der perfekte Rahmen für den Rekordversuch, denn bei diesem Event der besonderen Art geht es nicht nur um sportliche Bestleistung, sondern auch um die Einstellung. »Der sportliche Ehrgeiz steht bei uns nicht an erster Stelle«, so Robert Maluche von antonius. Viel wichtiger sei es, Schülern mit Behinderungen und denjenigen ohne ein Gefühl des Zusammenhaltes und der gemeinsamen Aktion zu geben. 12 städtische Schulen nehmen am Fulda Cup teil, das Training läuft bereits seit Monaten und vielleicht stehen am Ende des Tages nicht nur frischgebackene, offizielle RID-Rekordhalter auf dem Platz, sondern neue Freunde.

Das RID drückt allen Teilnehmern die Daumen und fiebert dem Fulda Cup ebenfalls entgegen. »Dass jedes Team aus fünf Schülern ohne und mindesten zwei Schülern mit Behinderung besteht, empfinden wir als nachahmenswert und großartig«, so Olaf Kuchenbecker, oberster RID-Rekordrichter. Und wer weiß, vielleicht schafft Fulda an diesem besonderen Tag tatsächlich den Weltrekord. Hierzu müssen 2.480 aufeinanderfolgende Elfmeter geschossen werden. Das Rekord-Institut für Deutschland wünscht viel Erfolg! +++


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