Das Handwerk umfassend der Öffentlichkeit präsentiert

Viertägige Aktionen rund um den „Tag des Handwerks“ im Fuldaer Schlosshof

Der stellvertretende Kreishandwerksmeister Christoph Abel und Tobias Binder (re.) von der Kreishandwerkerschaft mit dem Ausbildungsbotschafter Landry Saurel Emmaleu Tchuiague

Vier Tage standen Informationen, Gespräche, der lockere Austausch und ebenso Freisprechungsfeierlichkeiten sowie die Begrüßung der neuen Auszubildenden im Blickpunkt: Wenngleich es um den einen „Tag des Handwerks“ ging, hatte es sich die Kreishandwerkerschaft Fulda im Schulterschluss mit den Innungen und dem Bildungszentrum Bau Osthessen Fulda nicht nehmen lassen, ein insgesamt viertägiges Programm rund um diesen Tag des Handwerks, der übrigens im September 2011 vom Zentralverband des Deutschen Handwerks als jährlicher Aktionstag ins Leben gerufen wurde, zu gestalten. Einen besonders würdigen Rahmen erhielt dieser Veranstaltungsreigen durch die Präsenz im Fuldaer Schlosshof.

Gleich zum Auftakt der mehrtägigen Veranstaltung wurde die Freisprechungsfeier der Schreiner-Innung Fulda-Hünfeld, zu der die Prüflinge 2020 und 2021 eingeladen waren, umgesetzt. Mit dabei waren auch die „neuen“ Auszubildenden. Humorvoll betonte Obermeister Marco Gretsch, dass der Abend viel weniger von Reden geprägt, sondern mit einer ausgelassenen Party gefeiert werden solle. Auf dem Programm des darauffolgenden Abends stand die gemeinsame Freisprechungsfeier der Innung des Bauhandwerks Fulda, der Dachdecker-Innung Fulda und der Zimmerer-Innung Fulda. Moderiert wurde der Abend von Sabine Räth, die Freisprechungen begleiteten gemeinsam die drei Obermeister Jürgen Bug (Dachdecker), Dr. Christoph Schetter (Bauhandwerk) und Dipl.-Ing. Volker Baumgarten Zimmerer). Mit von der Partie an diesem Abend war auch der Schirmherr, Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld, der die Bedeutung des Handwerks betonte: „Handwerker können mit ihrer Arbeit Dinge erschaffen, die nachhaltig sind und viele Jahre überdauern. Wir müssen ein stärkeres Bewusstsein dafür schaffen, dass das Handwerk die Basis unserer Gesellschaft und Kultur ist.“ Beinahe einer Messe glich dann der eigentliche „Tag des Handwerks“, der vielfältige Einblicke in den Alltag der Handwerker bot.

Der stellvertretende Kreishandwerksmeister Christoph Abel eröffnete den Tag des Handwerks offiziell und wies darauf hin, dass gerade auch die Berufstätigen von morgen an diesem Tag die Möglichkeit erhalten sollten, sich breitgefächert zu informieren, ins Gespräch zu kommen und Anregungen für den späteren Beruf mitzunehmen. Ohne Frage gelungen war der Vorsatz der Innungen, der Handwerksbetriebe und der Kreishandwerkerschaft Fulda, das Handwerk und seine vielfältigen Leistungen aufmerksamkeitsstark der Öffentlichkeit zu präsentieren. Bereits am Vormittag konnten sich Vertreter aus Politik, Gesellschaft und des öffentlichen Lebens von der Vielseitigkeit des Angebots überzeugen. Die Geschäftsführerin der Kreishandwerkerschaft Fulda, Gabriele Leipold, hatte zu einem kleinen Rundgang über den Schlosshof geladen. Bis in den Abend hinein erhielten dann die Besucher Gelegenheit, praktische Demonstrationen zu verfolgen, sich beraten zu lassen und Kontakte zu knüpfen. Fazit von Gabriele Leipold: „Unsere Zielsetzung war es, Leistung und Vielfalt des Handwerks in das öffentliche Bewusstsein zu rücken und zu zeigen, dass das Handwerk schon immer selbstbewusst war – und ist. Ich denke, dies ist uns gelungen.“ Ausklang dieser viertägigen Veranstaltungsreihe bildete der Frühschoppen am Sonntag, zu der die Kreishandwerkerschaft Fulda ihre Mitgliedsbetriebe, Partner und Mitarbeiter geladen hatte. +++ pm

Mit einem eigens kreierten T-Shirt wurden die neuen Schreiner-Azubis begrüßt. Fotos: pr ick/ Bodtländer/ Ruf

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