CDU-Wirtschaftsrat: Soli auch für Besserverdiener abschaffen

Solidaritätszuschlag

Berlin. Der CDU-Wirtschaftsrat hat die Union davor gewarnt, in den Jamaika-Verhandlungen eine Abschaffung des Solidaritätszuschlags nur für die unteren und mittleren Einkommen und nicht für die Besserverdienenden zu beschließen. „Die Glaubwürdigkeit ihrer Finanzpolitik beweist sich entscheidend an der Zukunft des Solidaritätszuschlages“, sagte Verbands-Generalsekretär Wolfgang Steiger der „Rheinischen Post“. 27 Jahre nach der Deutschen Einheit und bei zu erwartendem Steuerplus von über 100 Milliarden Euro bis zum Jahr 2021 müsse es möglich sein, den Solidaritätszuschlag auch für die höheren Einkommensgruppen abzuschaffen. „Zumal ein großer Teil von ihnen als Personengesellschaft das Rückgrat des deutschen Mittelstands ist“, sagte Steiger. Die Union dürfe der FDP nicht die Rolle überlassen, allein für Steuersenkungen und Soli-Abbau zu kämpfen. +++


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2 Kommentare

  1. Es ist doch bemerkenswert, wie sich Union und FDP unisono für die Besserverdiener ins Zeug legen. Für die 42-% Abgehöngten, die seit 20 Jahre keine Einkommenszuwächse mehr zu verzeichnen hatten, haben sie nur Almosen übrig!

  2. Keine Sorge, lieber Wirtschaftsrat, die kommende Regierung wird eine Regierung für die Reichen und Spitzenverdiener werden. Da wird eurer Parteispenden zur Wahl gedacht.

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