CDU Hessen stellte Landesliste für die Bundestagswahl auf

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Die 326 Delegierten der CDU Hessen beschlossen am Dienstagabend die Landesliste für die Bundestagswahl am 23. Februar 2025. Erstmals führt mit Patricia Lips eine Frau die Liste an. Die stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion erhielt ein starkes Ergebnis von 94,1 Prozent. Ministerpräsident Boris Rhein lobte sie als erfahrene Kämpferin mit Leidenschaft und Kompetenz. Gemeinsam mit weiteren starken Kandidatinnen und Kandidaten startet die CDU Hessen in den Wahlkampf.

Lips betonte in ihrer Rede, dass Deutschland vor einem epochalen Umbruch stehe: „Die letzten drei Jahre waren verlorene Jahre für unser Land." Sie forderte einen grundlegenden Politikwechsel hin zu Verlässlichkeit und Stabilität unter einer unionsgeführten Bundesregierung. Lips freute sich auf den Wahlkampf gemeinsam mit den anderen Kandidaten der hessischen CDU und Kanzlerkandidat Friedrich Merz.

Auf Platz zwei steht Michael Brand, gefolgt von Dr. Michael Meister auf Platz drei. Anna-Maria Bischof ist auf dem vierten Listenplatz, Leopold Born folgt auf Platz fünf. Prof. Dr. Helge Braun kandidiert nicht mehr für den Bundestag. Boris Rhein ist überzeugt: „Wir schicken unser 'Best of Hessen' ins Rennen um die Bundestagswahl." Die Mischung aus Erfahrung und Erneuerung soll Vertrauen gewinnen, um Deutschland nach vorne zu führen.

Rhein betonte in seiner Rede die Herausforderungen Deutschlands: „Wir kämpfen für einen Politikwechsel und eine Renaissance der Realpolitik." Der 23. Februar sei eine Chance für Stärke statt Streit und Schulden - mit Friedrich Merz als Kanzler sei dies möglich.

Die CDU Hessen präsentierte ihren Wahlkampfspot erstmals auf der Versammlung: In dem Spot zeigt Boris Rhein Herausforderungen Deutschlands auf, jeder Direktkandidat erhält eine personalisierte Version des Videos zur Nutzung vor Ort.

Am Rande der CDU-Veranstaltung haben Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte für gerechte Besoldung demonstriert. Es ist wieder ein ernst zu nehmender Protest, der sich hessenweit im Bundestagswahlkampf durch unsere Städte den Weg bahnt. Die Landesregierung hat uns sprichwörtlich ein „faules Ei ins Nest gelegt“, kommentierte GdP-Chef Mohrherr den heutigen Protest. „Eine Riesensauerei ist die Tatsache, dass hauptsächlich untere Besoldungsgruppen, A 6 bis A 10, bis ins Mark von der Besoldungskürzung betroffen sind - bei steigenden Lebenshaltungskosten und Energiepreisen.“ +++


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