CDU Dipperz regt Architekten- bzw. Investorenwettbewerb an

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Die Fraktions- und Vorstandsmitglieder der Dipperzer CDU nutzen in der Zeit des Kontaktverbots eifrig ihre WhatsApp-Gruppe zum Gedankenaustausch und um neue Dinge vorzudenken. „Schließlich wird es auch eine Zeit nach Corona geben. Diese ‚Klausurtagung‘ mittels Messenger und Sprachnachrichten hat sich als vorzügliches Medium herauskristallisiert, um neue Dinge zu diskutieren und auf den Weg zu bringen, damit wir gleich nach der Krise weiter arbeiten können. Schließlich haben wir als Mehrheitsfraktion einen Wählerauftrag, dem wir auch in dieser schwierigen Zeit gerecht werden müssen“, so der Vorsitzende des CDU-Gemeindeverbandes Dipperz, Thorsten Roch.

Dabei ist es der Wunsch aller CDU-Gemeindevertreter, dass klar zum Ausdruck kommt, dass es sich um reine Anregungen handelt, die gerne von der Verwaltung aufgenommen und weiterentwickelt werden können. Eine konkrete Antragstellung oder gar eine politische Auseinandersetzung soll hiermit gerade nicht provoziert werden. „Wir wollen diese Zeit lediglich sinnvoll nutzen, um Dipperz weiter nach vorne zu denken. Diese Lösungsansätze wollen wir als Gedankenanstoß oder auch als Diskussionsgrundlage gerne öffentlich machen“, sagt der stellvertretende Vorsitzende des CDU-Gemeindeverbandes Dipperz, Andreas Höhl.

Zwar hat der Bürgermeisterkandidat der Dipperzer CDU, Mark Henkel, vor wenigen Wochen mitgeteilt, dass sein Wahlkampf ruht, obgleich hat er eine Idee vorgetragen, die seitens Fraktion und Partei uneingeschränkte Unterstützung findet und die seitens der Dipperzer CDU gerne nach außen kommuniziert werden soll. Diese Idee stammt aus einem E-Mail-Schreiben des Gemeindevertreters Henkel an alle Mitglieder des Gemeindevorstandes und der Gemeindevertretung vom vergangenen Freitag. Es geht um die Steigerung der Attraktivität der Dorfmitte der Kommune. Die Ortsumgehung der B 458 hat Dipperz nicht nur Vorteile gebracht. Eine große Herausforderung stellt die Erhaltung und Entwicklung des innerörtlichen Bereichs dar. „Wir haben in den letzten Jahren in den innerörtlichen Bereich kräftig investiert und diesen aufgewertet. Daher müssen wir jetzt an die Zukunft der Ortsmitte denken“, greift auch Parteichef Roch Henkels Gedanken auf. „Durch die Ortsumgehung und die Weiterentwicklung der Gewerbegebiete ist die Attraktivität von Dipperz deutlich für Gewerbetreibende gestiegen. Es ist ein klarer Trend erkennbar, dass sich die dörfliche Infrastruktur weiter Richtung der Gewerbegebiete an nach Dipperz-West verlagert“, prognostizieren auch Höhl und Roch.

Beide sind sich einig darüber, dass im innerörtlichen Bereich das Grundstück „Fuldaer Straße 25“ eine Schlüsselfunktion darstellt. Dieses Grundstück direkt neben dem ehemaligen tegut…-Markt an der Wanne im Herzen des Kernortes steht im Eigentum der Gemeinde. Hier sollte eigentlich im letzten Jahr noch eine Bäckerei-Filiale nach Abriss der Bestandsgebäude entstehen. Diese Pläne haben sich leider zerschlagen, so dass seitens der Dipperzer CDU der Vorschlag von Mark Henkel aufgegriffen werden soll, für dieses Grundstück einen Architekten- bzw. Investorenwettbewerb zu initiieren. Durch dieses Instrument kann die bestmöglichste Nutzung zur Stärkung der Dorfmitte durch Abgabe möglichst vieler Ideen herausgefunden werden. Hierbei sollte offenbleiben, ob die Gemeinde das Grundstück dann selbst entwickelt oder aber an einen Investor mit einem guten Konzept veräußert. Vielleicht kann auch dieser Wettbewerb der Einstieg sein, um ein Gesamtkonzept für die gesamte innerörtliche Entwicklung zu erarbeiten, hoffen Höhl und Roch in der Mitteilung des CDU-Gemeindeverbandes Dipperz abschließend. +++ pm/ja


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