Die im Bundestag vertretenen Parteien werden immer vermögender. Wie "Bild" unter Berufung auf eine Unterrichtung von Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) berichtet, ist das Reinvermögen von CDU, CSU, SPD, Grünen, AfD, Linke und FDP 2019 auf 618,6 Millionen Euro gestiegen. 2010 lag es noch bei 370,4 Millionen Euro. Damit ist es in zehn Jahren um 67 Prozent gestiegen. Das Reinvermögen der SPD lag 2019 bei 242,7 Millionen Euro. Die CDU kam auf 189 Millionen Euro. Dahinter liegen die Grünen (60,6 Millionen Euro), die CSU (43,3 Millionen Euro), die Linke (38,6 Millionen Euro), die AfD (26 Millionen Euro) und die FDP (18,4 Millionen Euro). +++
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1 Kommentar
Schon seit vielen Jahren verkommen die politischen Parteien zu Politunternehmen. - Es ist wohl klar, dass die Parteien nicht durch die Beiträge ihrer Mitglieder so reich geworden sind; im Gegenteil: Hätten sie nur die Mitgliedsbeiträge, wären sie schon alle zusammengebrochen.
Es ist die schamlose Art und Weise, wie sich die Parteien unisono an den Geldern der Steuerzahler vergreifen. Weil es hier keinen Widerstand gibt, wird diese Praxis immer schlimmer.
Außerdem sind in Deutschland nach wie vor große Spenden von Unternehmen möglich, was in anderen Ländern schon längst verboten ist. So etwas nenne ich korrumpieren lassen.
Im Gegensatz dazu ist es anderen gesellschaftlichen Gruppen verboten, auch nur die kleinsten Spenden anzunehmen: z. B. den Gewerkschaften. Diese müssen ausschließlich mit ihren Mitgliedsbeiträgen finanziell zurechtkommen, während die Politiker die Gesetze selbst so gestalten, dass ihre Parteien Millionenbeträge aus dem öffentlichen Haushalt und Spenden aller Art bekommen. - Ein krasses Beispiel sind auch die Partei-Stiftungen, die Jahr für Jahr Millionenbeträge aus dem Bundeshaushalt bekommen und auf diese Weise auch noch die Propaganda der Parteien und die Versorgung ausgedienter Politiker vom Staat finanziert werden. Und alle machen mit: Seit kurzem auch die AfD. Geld stinkt offenbar nicht.
Schon seit vielen Jahren verkommen die politischen Parteien zu Politunternehmen. - Es ist wohl klar, dass die Parteien nicht durch die Beiträge ihrer Mitglieder so reich geworden sind; im Gegenteil: Hätten sie nur die Mitgliedsbeiträge, wären sie schon alle zusammengebrochen.
Es ist die schamlose Art und Weise, wie sich die Parteien unisono an den Geldern der Steuerzahler vergreifen. Weil es hier keinen Widerstand gibt, wird diese Praxis immer schlimmer.
Außerdem sind in Deutschland nach wie vor große Spenden von Unternehmen möglich, was in anderen Ländern schon längst verboten ist. So etwas nenne ich korrumpieren lassen.
Im Gegensatz dazu ist es anderen gesellschaftlichen Gruppen verboten, auch nur die kleinsten Spenden anzunehmen: z. B. den Gewerkschaften. Diese müssen ausschließlich mit ihren Mitgliedsbeiträgen finanziell zurechtkommen, während die Politiker die Gesetze selbst so gestalten, dass ihre Parteien Millionenbeträge aus dem öffentlichen Haushalt und Spenden aller Art bekommen. - Ein krasses Beispiel sind auch die Partei-Stiftungen, die Jahr für Jahr Millionenbeträge aus dem Bundeshaushalt bekommen und auf diese Weise auch noch die Propaganda der Parteien und die Versorgung ausgedienter Politiker vom Staat finanziert werden. Und alle machen mit: Seit kurzem auch die AfD. Geld stinkt offenbar nicht.