Bundeskanzlerin und Hessens Ministerpräsident zu Gast in Fulda

Bouffier: Ein Linksbündnis wäre Hessens programmierter Abstieg

Die CDU-Bundesvorsitzende und Bundeskanzlerin, Angela Merkel, hat sich heute in Fulda auf einer Wahlkampfveranstaltung zur Dieselaffäre geäußert. „Es ist unglaublich ärgerlich, dass die deutsche Automobilindustrie so viel Vertrauen verspielt hat.“, sagte die Bundeskanzlerin heute in Fulda. Deshalb forderte sie die Automobilindustrie dazu auf, „endlich auch die Lehren“ hieraus zu ziehen und sich dazu zu bekennen, „den Schaden, den diese angerichtet habe“, auch wieder zu korrigieren.

Daher werde die CDU auch weiterhin in schwierigen Gesprächen mit den Erwartungen an die Automobilindustrie nicht hinter dem Berg halten. In diesem Zusammenhang versprach sie die Hardware-Nachrüstung von Kleinlastwagen von 2,8- bis 7,5 Tonnen. Niemand, der „aus beruflichen Gründen“ in eine betroffene Stadt pendeln müsse, „einen sonstigen Auftrag“ habe oder „aus sozialen Gründen“, in eine Stadt, in der die Messwerte bei mehr als 50 Mikrogramm pro Kubikmeter liegen, müsse, müsse sich Sorgen machen, nicht von diesem Programm bedacht zu werden., so die Kanzlerin. „Das ist das Versprechen, das wir den Menschen geben.“ Weiterhin sagte die CDU-Bundesvorsitzende, dass man Hessen nicht für die Politik, die in Berlin gemacht werde, bestrafen solle. In Hessen habe die Landesregierung gute Arbeit geleistet, stellte die Bundeskanzlerin heraus.

Hessen Spitzenreiter bei Investitionen in die Bildungspolitik

Der CDU-Vorsitzende des Landes Hessen und Spitzenkandidat für die Hessische Landtagwahl am Sonntag, Ministerpräsident Volker Bouffier, hat heute in der heißen Phase des Wahlkampfes noch einmal deutlich gemacht, worum es am kommenden Sonntag gehe: „Wir treten am Sonntag dafür an, dass auch in den nächsten, fünf Jahren kein Zweifel daran besteht, dass Hessen von einer Partei geführt wird, der Hessen so viel zu verdanken hat. Das ist unser Ziel und dafür kämpfen wir.“, sagte der CDU-Vorsitzende des Landes Hessen und Spitzenkandidat, Ministerpräsident Volker Bouffier heute in Fulda. Entweder bleibe das Erfolgsland Hessen unter seiner Führung sowie der der CDU auf der Erfolgsspur oder aber es gebe ein Linksbündnis. „Das ist die Alternative, über die am Sonntag zu entscheiden ist.“ Das letzte, was dieses Land gebrauchen könne, sei ein Linksbündnis; Ein Linksbündnis wäre der programmierte Abstieg dieses Landes., so Ministerpräsident Volker Bouffier. Ein wesentliches Augenmerk im Wahlkampf, so Bouffier, ist es, weiterhin verstärkt in die Bildung zu investieren. „Kein anderes Land investiert mehr in die Bildung, als wir.“, stellte der CDU-Landesvorsitzende heraus und bezog sich dabei auf den Bundesbildungsfinanzbericht 2017.

CDU Kreisverband Fulda überreicht Forderungskatalog

Der CDU Kreisverband Fulda hat Bundeskanzlerin Angela Merkel auf der heutigen, finalen Wahlkampfveranstaltung in Fulda ein besonderes Gastgeschenk überreicht: Ein Forderungskatalog für ein neues CDU Grundsatzprogramm. Unter dem Titel „Fulda bringt sich ein!“ veranstaltete der CDU Kreisverband mit seinen Mitgliedern im Januar 2018 ein Diskussionsforum, auf dem Verbesserungsvorschläge und neue Impulse gesetzt wurden, die zur Stärkung der Union und einer themeninhaltlichen Neuausrichtung dienen sollen. Zusammengekommen sind 30 Formulierungen. Hierzu der Vorsitzende des CDU Kreisverbandes, Markus Meysner MdL: „Wir haben unseren Mitgliedern unser Wort gegeben, dass wir alles, was sie uns berichten, weiter transportieren und in Berlin anbringen. Diesem Versprechen sind wir heute gerecht geworden.

Die Veranstaltung, an der rund 1.200 Personen teilnahmen, verlief störungsfrei und war gegen 16:20 Uhr beendet. Die angemeldete Gegen-Versammlung der NPD mit knapp 15 Teilnehmern auf dem Esperantoplatz, die um 14:30 Uhr beendet war, verlief ebenfalls störungsfrei. Zur Einsatzbewältigung war die Polizei mit 140 Einsatzkräften im Dienst. Das Polizeipräsidium Osthessen (PPOH) erhielt dabei Unterstützung von Beamten der hessischen Bereitschaftspolizei, dem hessischen Landeskriminalamt sowie dem Bundeskriminalamt und der Bundespolizei. +++ ja

Print Friendly, PDF & Email
Bevorstehende Veranstaltungen!
Speyside Tasting
Rock n Roll im Pub
Karaoke mit Regina Schäfer
Live.... Der Pubgig
Disconacht mit DJ Weili
VIP-Status für Azubis
Bietet Azubis einen echten Mehrwert
Innovativ - einfach - angesagt
Slider

Es gibt einige Regeln, die alle Diskussionsteilnehmer einhalten müssen. Wir bitten um Beachtung.

[Kommentarregeln hier klicken]

4 Kommentare

  1. Der CDU in Fulda ist das Feindbild abhanden gekommen. Seit dem Zusammenbruch des Kommunismus, des Warschauer Pakts und der Sowjetunion hat sich die Welt, auch in Deutschland stark verändert. Nur in Fulda scheint das noch nicht angekommen zu sein, wie man der Rede von Fritz Kramer gut entnehmen konnte.

    Die politische Landschaft ist derzeit so, dass zwei große Volksparteien, die CDU und die SPD, die sich in der Vergangenheit mit Lust gegenseitig bekriegt haben und immer wieder erfolgreich Koalitionen mit der FDP (CDU) oder den Grünen (SPD) eingegangen sind, einen derartigen Wählerschwund zu verkraften haben, dass sie gezwungen sind, miteinander zu koalieren. Allerdings zehrt diese Annäherung der ehemals verfeindeten Lager – Sozen auf der einen Seite und Konservative auf der anderen – beide Parteien dermaßen auf, dass es immer schwieriger wird, eine Mehrheit aus beiden Parteien zu bilden, die über 50 Prozent kommt.

    Dabei verkennt die CDU, dass ihr gerade durch die Koalition mit den linken Parteien, also der SPD im Bund und den Grünen in Wiesbaden eine Wählergruppe abhanden kommt, die in der Vergangenheit sehr verlässlich die CDU gewählt hat: die sogenannten Russlanddeutschen. Diese werden seit Längerem schon massiv von der rechtsradikalen AFD hofiert, da die AFD verstanden hat, wie konservativ diese Wählergruppe ist und wie wenig Verständnis diese Menschen für eine Koalition mit den linken Parteien haben.

    Viel schlimmer allerdings ist, dass der ehemalige Erzfeind des Westens, Russland, die Erosion der großen Volksparteien in ganz Europa seit Jahren gezielt nutzt, indem Putin gerade die Rechtspopulisten und Neofaschisten in Europa massiv unterstützt. Das gilt auch für die AFD in Deutschland! Moskau destabilisiert damit über die Russlanddeutschen, denen deutsche Medien weitgehend fremd sind und die lieber russische Zeitungen lesen und russisches TV gucken, die Demokratie in Deutschland.

    Der böse Wolf steht daher nach wie vor in Moskau. Nur hat er sich inzwischen ein neues Kleid gekauft und Rotkäppchen merkt nicht, wie gefährlich die Lage tatsächlich ist.

    Insofern hat Fritz Kramer recht: die Demokratie IST in Gefahr!

Demokratie braucht Teilhabe!