Bürgermeisterwahl in Poppenhausen: CDU schlägt Tobias Farnung vor

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Tobias Farnung

Der Vorstand des CDU-Gemeindeverbands Poppenhausen (Wasserkuppe), einem politischen Gremium, welches aus Mitgliedern der CDU besteht und über wichtige Entscheidungen innerhalb der Gemeinde berät, empfiehlt seinen Mitgliedern, Tobias Farnung für die Bürgermeisterwahl im kommenden Jahr als Kandidaten zu nominieren. Dieses Gremium hat den einstimmigen Beschluss dafür bereits am gestrigen Freitag gefasst. Farnung soll – geht es nach dem Wunsch des Vorstands – bei der Wahl des neuen Poppenhausener Bürgermeisters, welche voraussichtlich im Juni des kommenden Jahres stattfinden wird, für die Christdemokraten, kurz CDU genannt, antreten. Farnung würde damit auf den amtierenden Bürgermeister Manfred Helfrich (CDU) folgen. Helfrich wird nach beeindruckenden 24 Amtsjahren nicht mehr antreten. „Tobias Farnung ist für uns der ideale Kandidat“, sagt Frank Brüssow. Brüssow ist Vorsitzender des CDU-Gemeindeverbands Poppenhausen und bringt damit die Unterstützung des Vorstands auf den Punkt.

Er hebt besonders hervor, dass Tobias Farnung sowohl über die fachliche Kompetenz als auch über eine große Empathie für seine Mitmenschen verfügt. Empathie beschreibt die Fähigkeit, die Gefühle und Perspektiven anderer Menschen nachzuvollziehen und sich in diese hineinzuversetzen. Außerdem sei Farnung ein überzeugter Lokalpatriot, das bedeutet, er zeigt eine starke Verbundenheit zu seiner Heimatgemeinde Poppenhausen. Darüber hinaus sei er mit 44 Jahren im perfekten Alter für das verantwortungsvolle Amt. „Er verfügt über ausreichend Lebens- und Berufserfahrung, gleichzeitig ist er aber noch jung genug, um das Amt mehr als eine Amtsperiode lang ausüben zu können“, fügt Brüssow hinzu. Eine Amtsperiode bezeichnet den festgelegten Zeitraum, in dem eine gewählte Person ein Amt ausübt. Die Erfahrung habe gezeigt, dass Konstanz dabei besonders wichtig sei. Denn nur durch diese lässt sich die Gemeinde nachhaltig und langfristig weiterentwickeln. Nachhaltigkeit bezieht sich hierbei auf die nachhaltige Gestaltung von Projekten, die langfristig Bestand haben und den Anforderungen der Gemeinde gerecht werden.

Tobias Farnung wohnt mit seiner Familie im Kernort der Gemeinde. Er ist als Prokurist und leitender Lokalredakteur innerhalb der Fuldaer Mediengruppe Parzeller angestellt. Farnung trägt in dieser Funktion seit mehreren Jahren Personalverantwortung. Das bedeutet, er kümmert sich um die Belange und die Koordination der Mitarbeiter. Aufgrund seiner journalistischen Tätigkeit hat er außerdem umfangreiche und tiefgreifende Erfahrungen mit der Kommunalpolitik gesammelt. Farnung hat bisher vor allem für die Leserinnen und Leser in beobachtender und einordnender Funktion berichtet. „Von der beobachtenden in die gestaltende Rolle zu wechseln, stellt für mich aber einen sehr großen Reiz dar“, äußert sich der zweifache Familienvater.

Aufgrund seiner beruflich bedingten Pflicht zur Neutralität, die im Journalismus die unparteiische Berichterstattung fordert, ist Farnung bislang kein Mitglied einer Partei gewesen. Bis gestern, als er schließlich in die CDU Poppenhausen eingetreten ist. Beruflich zieht Farnung deshalb Konsequenzen. Er wird künftig nicht mehr über kommunalpolitische Themen in der Region berichten. „Eine Parteimitgliedschaft und journalistische Neutralität lassen sich in meinen Augen nicht vereinbaren“, begründet Farnung. „Wenn mir aber der Vorstand des CDU-Gemeindeverbands Poppenhausen dieses verantwortungsvolle Spitzenamt innerhalb meiner Heimatgemeinde zutraut, ist es in meinen Augen eine Art Bürgerpflicht, mich ernsthaft mit dem Thema auseinanderzusetzen“, sagt der Diplom-Kaufmann (FH). Ihm ist wichtig, dass auch in Zukunft Entscheidungen pragmatisch und vernünftig getroffen werden. Diese sollen der Fortentwicklung der Gemeinde dienen und die Lebensqualität für die Bürgerinnen und Bürger fördern.

Gleichzeitig würde er gerne einen aktiven Beitrag leisten, das Gemeinschaftsgefühl innerhalb der Rhöngemeinde weiter zu stärken und die Menschen zum Mitmachen zu ermuntern. Die Rhöngemeinde bezeichnet die Region um Poppenhausen, welche im Landstrich der Rhön liegt, einem Mittelgebirge im Grenzgebiet der deutschen Bundesländer Hessen, Bayern und Thüringen. „Jeder Mensch, unabhängig von seiner Meinung, hat den Respekt verdient, dass ihm auf Augenhöhe begegnet wird“, sagt Farnung, was auf einen respektvollen Umgang hinweist. Die Kombination Farnung und Bürgermeister ist in Poppenhausen übrigens nicht ganz neu. Denn Farnungs Opa Karl übernahm schon einmal Verantwortung als Bürgermeister vor der Gebietsreform 1972. Damals war er Bürgermeister der eigenständigen Gemeinde Gackenhof, einer seit der Reform zu Poppenhausen eingemeindeten Ortschaft. „Die Bereitschaft, Verantwortung für die Heimatgemeinde zu übernehmen, liegt bei uns scheinbar in den Genen“, meint er schmunzelnd. Zu betonen ist, dass das Amt des Bürgermeisters für ihn eine große Ehre und Herausforderung gleichermaßen wäre. „Wenn die CDU-Mitglieder es wünschen, bin ich gerne bereit, mich den Bürgerinnen und Bürgern zur Wahl zu stellen.“ Die Nominierung durch die Mitgliederversammlung des CDU-Gemeindeverbands ist für Mitte Januar geplant. +++


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