Bouffier: Ältere Schüler zuerst

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Hessens-Ministerpräsident Volker Bouffier. Screenshot - hr

In der Diskussion über die Wiedereröffnung der Schulen in der Corona-Pandemie plädiert Hessens Ministerpräsident Bouffier (CDU) für vorsichtige Schritte. Bouffier will die Abschlussklassen zuerst zurück in die Schulen lassen. Er hat damit der Leopoldina Empfehlung, wonach im ersten Schritt die Grundschulen wieder öffnen sollten, widersprochen. "Das überzeugt mich nicht. Ich neige eher dazu, mit den älteren Schülern zu beginnen", sagte der hessische Ministerpräsident. Ältere Schüler würden sich eher an den Appell zur Kontaktvermeidung halten, so Bouffier. Zuvor stellte er in Aussicht, das es bald Lockerungen im Bereich des Einzelhandels geben könnte.

Bundesgesundheitsminister Spahn (CDU)  hat bei der Pressekonferenz am Dienstag in Wiesbaden erläutert, wie in den kommenden Wochen mit der Corona-Krise umzugehen ist. "Es wird vorsichtige Schritte zurück in eine neue Normalität geben." In erster Linie gehe es auch darum, mit dem Virus leben zu lernen und unser Gesundheitssystem nicht zu überfordern. Es müsse die richtige Balance gefunden werden zwischen Gesundheitsschutz, öffentlichem Leben und wirtschaftlichen Interessen. "Was erst ganz zuletzt wieder möglich sein wird, sind sicher Volksfeste", so Jens Spahn.

Besuch des Uniklinikums Gießen und Marburg

Das hessische Gesundheitswesen ist im Kampf gegen das Corona-Virus gut aufgestellt. Davon hat sich Ministerpräsident Volker Bouffier am Dienstag gemeinsam mit dem Chef des Bundeskanzleramts Prof. Dr. Helge Braun, Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und Sozialminister Kai Klose am Uniklinikum Gießen und Marburg persönlich ein Bild gemacht. Dabei tauschten sie sich mit Ärzten, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Pflegepersonals sowie Medizinstudenten über die Krankenhausversorgung und den aktuellen Forschungsstand aus. Über die Situation am Klinikum berichtete Prof. Dr. Werner Seeger, Ärztlicher Geschäftsführer des Universitätsklinikums und seit 2011 Vorsitzender des Deutschen Zentrums für Lungenforschung. Prof. Dr. Susanne Herold, Abteilungsleiterin des Schwerpunkts Infektiologie, informierte über die Forschung und die derzeitige Situation bei der Entwicklung von Medikamenten im Kampf gegen das Corona-Virus. +++


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1 Kommentar

  1. Wenn ich mir ansehe, welche Schutzmasken die Politiker und Beteiligten auf dem zweiten Foto trugen frage ich mich doch, ob hier nur für die Presse ein paar nette Bilder produziert werden ohne dass man ernsthaft daran glaubt, sich selbst zu infizieren.

    Auf Fotos anderer Webseiten kann man übrigens gut sehen, dass die Maske bei MP Bouffier nur sehr locker saß und die ihn beschützenden Personenschützer sogar nur einfachen Mundschutz trugen, der sie selbst nicht schützt.
    https://www.giessener-allgemeine.de/bilder/2020/04/14/13649940/1948587057-bouffier-giessen-corona-PFee.jpg

    Wie leichtsinnig beide Politiker übrigens beim Besuch des Klinikums waren zeigt der folgende Bericht aus der Frankfurter Neuen Presse:
    https://www.fnp.de/lokales/giessen/crona-aufzug-gate-giessen-bouffier-spahn-corona-regeln-missachteten-zr-13651326.html

    bzw. das folgende entlarvende Foto im Aufzug:
    https://twitter.com/_Straeuble/status/1249979412809945089/photo/1

    Abstand halten? Sicherer Mundschutz beim Besuch
    einer Klinik, die Corona Patienten betreut?
    Völlige Fehlanzeige!

    Und was sagt uns das?

    Unsere verantwortlichen Politclowns scheinen offenbar selbst zu glauben, immun zu sein!

    Aber wir sollen immer hübsch Abstand halten, ja?

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