Bericht: Arbeitsgruppe zur „Flexi-Rente“ steuert auf Kompromiss zu

Rentner, Rente

Berlin. Die Arbeitsgruppe der Berliner Regierungskoalition zur „Flexi-Rente“ steuert laut eines Berichts des Nachrichtenmagazins „Focus“ auf einen Kompromiss zu. Kernpunkte: Arbeitgeber sollen, wenn sie Menschen im Renten­alter beschäftigen, keinen Beitrag mehr für die Arbeitslosenversicherung leisten müssen. Bei den Rentenbeiträgen ist laut Bericht an folgende Regelung gedacht: Beschäftigte Senioren sollen davon profitieren, wenn sie freiwillig Arbeitnehmerbeiträge ein­zahlen. Bisher müssen Arbeitgeber zahlen, ohne dass den Beschäftigten dafür Ansprüche entstehen. Die SPD zielt darauf, Menschen überhaupt in die Nähe des regulären Renten­alters zu bringen. Deshalb will sie Prävention und Reha stärken. So sollen Be­schäftigte mit Mitte 40 auf Kosten der Rentenversicherung einen Gesundheits-Check-up bekommen, um früh von Risiken zu erfahren – und notfalls die beruf­lichen Weichen umzustellen. Sowohl SPD- als auch Unionsmitglieder der Arbeits­gruppe bestätigten dem Magazin, dass die Chance auf eine Einigung hoch sei. +++ fuldainfo

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1 Kommentar

  1. Den Arbeitgeber-Lobbyisten geht es offenbar nicht darum, die Arbeitsbedingungen für ältere Menschen anzupassen, sondern einzig und allein um die Erhöhung der Gewinnmargen durch weniger Einzahlung in die sozialen Sicherungssysteme.

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