Baumesse „hausplus Fulda“ wächst weiter – Veranstaltung ausgebucht

Baumesse
Die Messe 2025. Foto: Marzena Seidel

Die Baumesse „hausplus Fulda“ verzeichnet weiter steigende Ausstellerzahlen und ist in diesem Jahr mit 100 angemeldeten Betrieben vollständig ausgebucht. Die Messe findet von Freitag, 20. März, bis Sonntag, 22. März, auf dem Messegelände Fulda-Galerie statt und ist an allen drei Tagen jeweils von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Vor allem Handwerksbetriebe und Dienstleister aus der Region präsentieren dort ihre Angebote.

Seit ihrer Premiere im Jahr 2024 wächst die Veranstaltung nach Angaben der Veranstalterin, der Ravensburger Veranstaltungsgesellschaft (RVG), kontinuierlich. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Aussteller von 80 auf 100, was einem Zuwachs von 25 Prozent entspricht. Auch die Ausstellungsfläche wurde um zehn Prozent erweitert. Für die Messe wird auf dem Gelände der Fulda-Galerie eigens eine rund 3000 Quadratmeter große Leichtbauhalle errichtet.

Die Nachfrage nach Ausstellungsplätzen ist nach Angaben von Messechef Stephan Drescher hoch. Die Halle sei bereits seit mehreren Wochen ausgebucht, zusätzliche Anfragen würden auf einer Warteliste geführt. Für das kommende Jahr prüft die Veranstalterin eine erneute Vergrößerung der Halle, um weiteren Unternehmen aus der Region eine Teilnahme zu ermöglichen.

Die Messe richtet sich an Besucherinnen und Besucher, die bauen, sanieren oder ihr Zuhause umgestalten möchten. Angeboten werden Informationen und Produkte aus verschiedenen Bereichen des Wohnens und Bauens, darunter Fenster, Fertighäuser, Finanzierungsmöglichkeiten und Heiztechnik. Zu vielen Themen sind mehrere Anbieter vertreten, sodass ein direkter Vergleich möglich ist.

Ein Schwerpunkt liegt auf erneuerbaren Energien. Rund ein Fünftel der Aussteller präsentiert Lösungen wie Wärmepumpen und Photovoltaik-Anlagen sowie Systeme zur Einbindung selbst erzeugter Energie, Energiespeicher und E-Ladestationen. Darüber hinaus werden verschiedene Bauformen wie Fertighäuser, Holzhäuser, Massivhäuser und Selbstbauhäuser vorgestellt. Informationen gibt es auch zu Baustoffen wie Holz- und Lehmbau sowie zu Dämmstoffen.

Weitere Themen sind Kühlung und Klimatisierung, die angesichts steigender Sommertemperaturen an Bedeutung gewinnen. Zudem zeigen Aussteller Produkte wie Dachfenster, Balkongeländer, Kamine, Treppen, Küchen und Lösungen zur Raumgestaltung. Auch Infrarot-Kabinen, Schlafsysteme, Insektenschutz, Luftreinigung, Carports, Gartenhäuser und Terrassenüberdachungen gehören zum Angebot. Die Stadt Fulda, der Landkreis Fulda, die Kreishandwerkerschaft sowie die AOK informieren an eigenen Ständen.

Nach Angaben der Projektleiterin Brigitte Schlottig zeichnet sich die Messe durch kurze Wege und eine große thematische Bandbreite aus. Besucher könnten innerhalb weniger Stunden zahlreiche Informationen einholen, für die im Alltag mehrere Termine in der Region erforderlich wären. An den Messeständen werde persönliche Beratung angeboten.

Ergänzend zur Ausstellung gibt es ein Vortrags-Forum mit insgesamt 34 kostenlosen Fachvorträgen, die an den drei Messetagen im 30-Minuten-Takt stattfinden. Experten informieren dort unter anderem über Photovoltaik und Wärmepumpen, Einbruchschutz, Immobilienfinanzierung, Sanierungsfahrpläne und Fördermöglichkeiten. Zu den Referenten zählen Handwerker und Fachberater ebenso wie Vertreter von Polizei, Energieversorgern, Banken, Massivhaus-Anbietern und Baustoffherstellern.

Die Messe bietet nach Angaben der Veranstalter zudem die Möglichkeit zum persönlichen Austausch mit Inhabern, Meistern und Fachleuten der Betriebe. Gerade bei Bauprojekten mit hohen Investitionen spiele Vertrauen eine wichtige Rolle, erklärte Drescher. Der direkte Kontakt könne dabei helfen, passende Anbieter zu finden.

Rund 90 Prozent der Aussteller stammen laut Veranstalter aus der Region, 30 der 100 Betriebe nehmen erstmals teil. Einige Unternehmen der Vorjahre hätten eine Teilnahme in diesem Jahr ausgesetzt, da sie nur im zweijährigen Rhythmus vertreten sein wollten oder ihre Kapazitäten gebündelt einsetzen. Neu hinzugekommen sind unter anderem die Stadt Fulda und die Kreishandwerkerschaft mit eigenen Messeständen.

Die „hausplus Fulda“ bleibt weiterhin auf dem Messegelände Fulda-Galerie, wohin sie im zweiten Jahr nach ihrer Premiere im Esperanto Kultur- und Kongresszentrum umgezogen war. Der Standort biete nach Angaben der Veranstalter flexible Möglichkeiten zur Erweiterung der Hallengröße sowie einen langfristig gesicherten Termin im März. Dieser feste Termin erleichtere sowohl den beteiligten Betrieben ihre Planung als auch den Besuchern die Orientierung. Als weiterer Vorteil gelten die kostenlosen Parkplätze auf dem Gelände, die sowohl von Ausstellern als auch von Messegästen genutzt werden können. +++


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