Ein schockierender Fall erschüttert Mühlheim am Main: Nachdem am vergangenen Donnerstag (15.01.) ein wenige Monate alter Säugling mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert worden war, haben die Staatsanwaltschaft Darmstadt – Zweigstelle Offenbach – und die Kriminalpolizei Offenbach die Ermittlungen aufgenommen. Der Verdacht wiegt schwer. Es geht unter anderem um ein versuchtes Tötungsdelikt, wie osthessenreport berichtet.
Der Säugling musste mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden. Bei der ärztlichen Untersuchung stellten die Mediziner erhebliche Verletzungen fest, die mutmaßlich auf eine körperliche Gewalteinwirkung hindeuten. Das wenige Monate alte Kind wird weiterhin intensivmedizinisch behandelt. Schon von Beginn an war klar, wie dramatisch die Lage ist.
Im Verlauf der bisherigen Ermittlungen verdichtete sich der Verdacht gegen den eigenen Vater des Kindes. Der 35-Jährige geriet ins Visier der Ermittler und wurde am heutigen Mittwoch an seiner Wohnanschrift in Mühlheim am Main von Kräften der Kriminalpolizei vorläufig festgenommen. Für die Beamten war schnell klar: Hier muss konsequent gehandelt werden.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Darmstadt – Zweigstelle Offenbach – wurde der Beschuldigte noch am Nachmittag einem Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Offenbach vorgeführt. Dieser erließ einen Haftbefehl, unter anderem wegen des Verdachts des versuchten Totschlags, und ordnete den Vollzug der Untersuchungshaft an. Der Mann sitzt damit zunächst hinter Gittern.
Doch viele Fragen bleiben offen. Die Ermittlungen dauern an, insbesondere zu den Hintergründen der Tat. Was genau in der Wohnung geschah und wie es zu den schweren Verletzungen des Säuglings kommen konnte, ist nun Gegenstand intensiver kriminalpolizeilicher Arbeit. Klar ist nur eines: Dieser Fall hat eine Dimension erreicht, die weit über einen gewöhnlichen Ermittlungsfall hinausgeht. +++

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