Erstaunlich, dass von den etwa 130 AWO-Mitgliedern soviele die Einladung zu der diesjährigen Weihnachtsfeier angenommen hatten.
Willofs. Der Arbeiterwohlfahrtvorstand (AWO)-Schlitz, hatte am Samstagabend sehr erfolgreich zur diesjährigen Weihnachtsfeier eingeladen, diesmal in das Willofser DGH, und damit sehr erfolgreich diese schöne Tradition fortgesetzt. Vorsitzender Hans Bohl zeigte sich bei seinen Begrüßungsworten erfreut über den gut gefüllten Saal. Seine besonderen Grüße galten Bürgermeister Hans-Jürgen Schäfer, Ortsvorsteher Gerald Gottwald, AWO-Kreisvorstandsmitglied Bernhard Bender, dem Team des Gesangvereins Willofs, dem Quecker Posaunenchor und dem Vertreter der heimischen Presse. In bewegten Worten wies er darauf hin, dass es trotz des erfreulich guten Besuches dieser Weihnachtsfeier, noch zahlreiche Mitglieder gebe, die aufgrund ihres körperlichen Befindens nicht hätten kommen können, er erinnerte aber auch an diejenigen, die leider „nicht mehr unter uns weilen können“.
Man kann es vorweg schreiben, dass sein Wunsch auf ein gutes Gelingen und fröhliches Beisammensein im Laufe der folgenden Stunden vollauf in Erfüllung gegangen ist. Alle Begrüßungsworte der willkommen geheißenen Gäste, hatten nachfolgend die besonderen Erfolge und die wertvollen gemeinschaftlichen Beziehungen, die durch die zahlreichen Veranstaltungen der Arbeiterwohlfahrt Schlitz im Laufe der Jahre erzielt und entstanden seien, zum Inhalt. Dafür wurden auch von allen Seiten Lobes- und Dankesworte ausgesprochen. Diese Akzente seien auch schon für das kommende Jahr in großer Einmütigkeit gesetzt worden. Hier konnte Hans Bohl anmerken, dass man bereits versuche, einen Doppeldecker-Bus für den 2015 geplanten Mehrtagesausflug zu chartern, an dem bereits Mitglieder der AWO-Alsfeld, ihr Interesse bekundet hätten.
Es folgte ein fröhliches und harmonisches Beisammensein, zu dem auch der Nikolaus und der Posaunenchor Queck ihre besonderen Beiträge leisteten. Besonders wertvoll waren aber auch die vielen freundschaftlichen Gespräche, bei denen bestehende freundschaftliche Bande noch fester geknüpft werden konnten. Auch das bereitgestellte Buffet trug zur besonderen Zufriedenheit bei. Nach einigen schönen Stunden hieß es wieder Abschied nehmen von der besinnlichen Weihnachtsfeier, aber nicht ohne sich gegenseitig alles Gute für die kommenden besinnlichen Tage und das kommende Jahr zu wünschen. Und schon stand schließlich der Schäfer-Bus bereit, der nicht nur für eine sichere Anreise, sondern auch eine solche Heimreise sorgen konnte. Siehe auch die entsprechenden Bilder und deren Unterschriften. +++ fuldainf | hans schmidt
Bürgermeister Hans-Jürgen Schäfer hatte es sich nicht nehmen lassen, nach Willofs zu kommen, obwohl er bereits den Weihnachtsmarkt und die Geflügelausstellung eröffnet hatte und nachfolgend Erika Helbichs Ausstellung eröffnen wollte. Er bestätigte der AWO als sehr aktiver Verein in der Großgemeinde erstaunlich viele Akzente zu setzen, wofür er seinen Dank aussprach. Es sei wertvoll, einen solch aktiven Vorstand vorne an stehen zu haben. Wenn er auch nicht viel Zeit zur Verfügung hatte, so ließ er sich doch nicht nehmen, einige Reime vorzutragen, die zum Nachdenken anregen konnten, siehe unten.
Herta Richter sorgte anfangs der Weihnachtsfeier mit einigen Reimen dafür, die richtige Stimmung aufkommen zu lassen.
Gerald Gottwald zeigte sich in seinen Grußworten stolz, dass das Willofser DGH anlässlich dieses Anlasses so gut gefüllt war und, dass sich der heimische Gesangverein gerne bereit erklärt hatte, rundum für das leibliche Wohl zu sorgen. Er hielt es für gut, dass die DGH für solche Anlässe genutzt und von der Stadt bereit gestellt würden. Vielerorts müssten inzwischen hohe Nutzungsbeiträge geleistet werden.
Bernhard Bender, Mitglied des AWO-Kreisvorstandes und langjähriger Landtagsabgeordneter, hatte die Reise über den Vogelsberg gerne in Kauf genommen, um wieder einmal im Kreise der AWO Mitglieder zu weilen. Er bestätigte der AWO-Schlitz eine besondere Rolle im Kreis der Mitgliedsvereine inne zu haben, wo viel geboten, organisiert und angenommen werde. Leider gebe es inzwischen Probleme, Leute für die Vorstandsebene zu finden, was hier überhaupt kein Thema sei.
Erstaunlich, dass von den etwa 130 AWO-Mitgliedern soviele die Einladung zu der diesjährigen Weihnachtsfeier angenommen hatten.
Gut gelaunt zeigte sich auch das Team des Gesangvereins, das sich gerne für die Sorge um das leibliche Wohl zur Verfügung gestellt hatte
Es war ein besonders geeigneter Anlass, den Verantwortlichen der AWO ein Dankeschön zu sagen und ein Blumengebinde zu überreichen. Die Vorstandsmitglieder Hannelore Rotter und Rudi Mogwitz, sowie das langjährige Mitglied Werner Pflanz, hatten dies gerne übernommen. Hannelore Rotter hatte auch den Nikolaus, alisas Werner Pflanz, mit schönen Reimen angekündigt, der sich nach dem Eintritt in den Saal mit eigenen Reimen bedankte. So auch damit: Bei der AWO sind die Leute kecke, deshalb ließ ich am Eisenberg zurück mein Stecke“. Dass er seine Rolle erneut gut spielte, versteht sich wohl von selbst. Da Else Stullich nicht anwesend sein konnte,wurde ihr bereits zuvor gedankt.
Herzlisch begrüßt wurde auch die AWO-Kreisvorsitzende Heike Bohl, die etwas später gekommen war. Ehemann Hans überreichte ihr den zuvor erhaltenen Blumenstrauß mit den Dankesworten: „Liebe Heike, wo stünde die AWO-Schlitz, wenn wir Dich nicht zur Seite hätten“.
Das gute Miteinander zwischen der AWO und dem Posaunenchor Queck, fand musikalisch seine Fortsetzung. Mit: „Macht hoch die Tür“ begannen sie ihre besonderen musikalischen Beiträge.
Dieses Dreiergespräch gab der Bürgermeister zum Besten, wobei der Schlusssatz seine besondere Erwähnung, insbesondere auch in der besinnlichen Zeit gefunden hatte. Zuvor hatte er unter dem Titel: „noch nie“ unter anderem 13 Zitate vorgetragen, die durchweg nachdenklich stimmen können und konnten,: „So reich waren wir noch nie wie heute, so habgierig waren wir aber auch noch nie nicht wie heute“; „So satt waren wir noch nie wie heute, so unersättlich waren wir aber auch noch nie wie heute“; und „So hoch entwickelt waren wir noch nie wie heute, so sehr am Ende waren wir aber auch noch nie wie heute“.
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