Berlin. Nach der Anschlagsserie in Paris ist ein zweites deutsches Todesopfer identifiziert worden. Das teilte das Auswärtige Amt in Berlin am Montag mit. Bereits am Sonntag hatte die Behörde ein deutsches Opfer bestätigt. Über mögliche Verletzte aus Deutschland wurde zunächst nicht bekannt. Nach letzten Angaben kamen bei der Anschlagsserie insgesamt mindestens 132 Menschen ums Leben, über 350 weitere wurden verletzt. Zu den Attentaten bekannte sich die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS).
NRW: Mann soll Anschläge angedeutet haben
Im nordrhein-westfälischen Arnsberg ist ein 39-Jähriger wegen Äußerungen zu den Anschlägen von Paris festgenommen worden. Der Mann habe Tage vor der Anschlags-Serie in der französischen Hauptstadt gegenüber Mitbewohnern einer Flüchtlings-Notunterkunft geäußert, dass in Paris etwas passieren werde, sagte ein Sprecher der örtlichen Staatsanwaltschaft laut eines Berichts des WDR. Bei den Vernehmungen erklärte der Mann demnach hingegen, dass er nichts von den Anschlägen gewusst habe. Zugleich drohte der 39-Jährige den Beamten: Falls man ihn inhaftiere, werde auch in Arnsberg etwas passieren. Es werde nun geprüft, ob sich der Mann nur wichtig tun wollte oder ob er tatsächlich von den Anschlägen gewusst habe.
Europaweite Schweigeminute
Nach den verheerenden Anschlägen in der französischen Hauptstadt Paris hat es am Montag um 12:00 Uhr eine europaweite Schweigeminute gegeben, um den Opfern der Attentate zu gedenken. Die EU-Staats- und Regierungschefs hatten die Europäer zu einer Schweigeminute aufgerufen. Bei der Anschlags-Serie in Paris waren mindestens 132 Menschen getötet und Hunderte weitere verletzt worden. Die Terror-Miliz „Islamischer Staat“ (IS) bekannte sich zu den Anschlägen: In einer Erklärung der Terroristen heißt es, dass die Anschlagsorte bewusst gewählt worden seien. Es handele sich um eine Vergeltung für Frankreichs Beteiligung an den Luftangriffen gegen den IS. +++ fuldainfo
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