Auswärtiges Amt: Deutscher bei Attentaten in Paris getötet

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Berlin. Bei den Anschlägen in Paris ist auch ein deutscher Staatsangehöriger getötet worden. Das teilte ein Sprecher am Sonntag mit. Zu möglichen Verletzten aus Deutschland konnte das Auswärtige Amt zunächst keine Angaben machen. Die Identifizierung der Opfer sei noch nicht vollständig abgeschlossen. Auch Menschen aus Schweden, Großbritannien, Belgien, Rumänien, Mexiko und den USA gehören nach Angaben der jeweiligen Regierungen zu den ausländischen Opfern. Nach letzten Angaben kamen bei der Anschlagsserie insgesamt mindestens 129 Menschen ums Leben, über 350 weitere wurden verletzt. Zu den Attentaten bekannte sich die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS).

Gauck: Wir beklagen Opfer einer neuen Art von Krieg

Bundespräsident Joachim Gauck hat erneut die Anschlagsserie von Paris verurteilt: „Wir leben in Zeiten, in denen wir Opfer einer neuen Art von Krieg beklagen. Es sind die Opfer hinterhältig agierender Mordbanden“, sagte Gauck am Sonntag bei der zentralen Gedenkstunde zum Volkstrauertag in Berlin. „Es sind Terroristen, die im Namen eines islamistischen Fundamentalismus zum Kampf gegen die Demokratien, gegen universelle Werte und auch gegen Muslime aufrufen, die ihrer barbarischen Ideologie nicht folgen.“ Die Anschläge hätten Frankreich, aber auch „der offenen Gesellschaft, der Lebensweise der Freien und Gleichen in Europa und der ganzen Welt“ gegolten. „Jene, die solche Taten verüben oder gutheißen, müssen wissen: Die Gemeinschaft der Demokraten ist stärker als die Internationale des Hasses, wir beugen unser Haupt vor den Toten, niemals aber beugen wir uns dem Terror“, betonte der Bundespräsident. +++ fuldainfo

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