Außenminister Gabriel warnt vor militärischer Eskalation

Weitere Provokationen müssen unterblieben

Sigmar Gabriel (SPD)
Sigmar Gabriel (SPD)

Berlin. Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD) hat nachdrücklich vor einer militärischen Eskalation der Nordkorea-Krise gewarnt und zu verbaler Abrüstung aufgerufen. “Ich bin in echter Sorge davor, dass rhetorische Eskalationen und gegenseitiges Hochschaukeln in einem militärischen Konflikt enden können”, sagte Gabriel “Bild am Sonntag”. “Das nordkoreanische Nuklear- und Raketenprogramm ist eine ernste Gefahr für den internationalen Frieden, weit über Korea und die Region hinaus. Alle Seiten sind jetzt eindringlich aufgerufen, sich aus der Spirale rhetorischer und tatsächlicher Provokationen herauszubewegen.” Zugleich appellierte Gabriel an China und Russland, mäßigend auf das Regime in Pjöngjang einzuwirken: “Jetzt muss die Stunde der Diplomatie sein. Wir fordern deshalb auch Peking und Moskau auf, ihren Einfluss auf Nordkorea zu nutzen, um eine Spirale hin zu einer bewaffneten Konfrontation zu verhindern.” Auch die EU solle mit allen ihr zur Verfügung stehenden diplomatischen Mitteln an einer friedlichen Lösung des Konflikts mitarbeiten, so Gabriel. Man müsse sich mit allem Nachdruck dafür einsetzen, dass weitere Provokationen unterblieben. +++

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1 Kommentar

  1. Gabriel und Schulz machen den Schröder und von der Leyen macht die Merkel!
    So wie Frau Merkel dem damaligen US-Präsidenten Bush beim Irak-Krieg zur Seite gesprungen – und dem damaligen Bundeskanzler Schröder in den Rücken gefallen – ist, so fühlt sich für mich von der Leyens aktuell geäußertes Verständnis für Trump’s Nord-Korea-Politik an. Will sie uns auch in einen Krieg führen?
    Mein Bauchgefühl läßt nichts Gutes erwarten. Auch wenn ich sehe, wie Frau Merkel den anderen schlimmen Autokraten, Erdogan, hofiert. Da würde ich mich, wie damals bei Schröder, bei einem SPD-Kanzler besser aufgehoben fühlen!
    Es sind Wahlkampfzeiten:
    https://youtu.be/dOa-fcp74uU

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