Altmaier: Deutschland wird nach Flüchtlingskrise stärker als je zuvor

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Berlin. Der neue Flüchtlingskoordinator der Bundesregierung, Kanzleramtsminister Peter Altmaier (CDU), ist davon überzeugt, dass Deutschland nach dem Ende der Flüchtlingskrise besser dastehen wird als jemals zuvor. Altmaier sagte der Zeitung „Bild am Sonntag“: „Ich glaube: Wenn wir die Flüchtlingskrise erfolgreich bewältigt haben, steht Deutschland stärker da als jemals zuvor. Schon heute sind die Identität und das Selbstbewusstsein in unserem Land so groß wie nie seit dem Zweiten Weltkrieg. Ein positiver Umgang mit den Flüchtlingen wird dies weiter steigern.

Ich bin überzeugt, dass viele von denen, die jetzt als Kinder und Jugendliche zu uns kommen, in 20 Jahren begeisterte Deutsche sind.“ Die Angst, dass der Zuzug von Flüchtlingen zu höherer Arbeitslosigkeit führen könnte, hält der Minister für unbegründet: „Führende Ökonomen sagen uns voraus, dass durch die Zuwanderung neue Arbeitsplätze entstehen. Und Zehntausende junge Flüchtlinge werden Arbeits- und Ausbildungsplätze besetzen, für die es seit vielen Jahren keine geeigneten Bewerber gegeben hat, weil der Arbeitsmarkt leergefegt war.“

Altmaier bekräftigte die Aussage der Bundeskanzlerin, dass die Flüchtlingskrise in jedem Fall zu bewältigen ist: „Wir schaffen das. Ich bin davon überzeugt, dass wir die Anfangsschwierigkeiten überwinden und die Dinge in den nächsten Monaten zum Besseren wenden können.“ Deutschland sei wirtschaftlich deutlich stärker als in den 90er-Jahren, als es mehrere Millionen Menschen aufgenommen habe: „Heute haben wir eine niedrige Arbeitslosigkeit und eine große Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung.“ +++ fuldainfo

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2 Kommentare

  1. Was soll er denn sonst machen, als alles schönzureden?
    Ich will Fakten sehen, Zahlen.
    Wie viele kommen, wo liegt die Obergrenze?
    Was kostet das den Staat? Von 1 Mio Migranten, sagt Nahles, können 10% im Arbeitsmarkt Fuß fassen. In welchem Segment, Facharbeiter oder Hilfsarbeiter, davon kein Wort. Ist auch nur eine Vermutung. Selbst, wenn es stimmt, sind das nur 100.000.
    Bei ca. 600.000 offenen Stellen und. ca. 3 Millionen Arbeitslosen frage ich mich, ob ich 1 Million Leute reinholen muss, um 100.000 Arbeitskräfte zu finden, denen ich erst die Sprache und die Ausbildung beibringen und finanzieren muss.
    Hätte man nicht mit die vorhanden Arbeitslosen ausbilden können?
    Darüber hinaus gibt es in Südeuropa eine verheerende Jugendarbeitslosigkeit. Auch die hätte man umwerben können.
    Jeder Migrant kostet lt. neuesten Schätzungen 15.000 Euro pro Jahr. Macht bei einer Millionen Migranten 15 Milliarden Euro pro Jahr. Das Geld hätte man gewinnbringender anlegen können.
    Und ich bezweifle stark, dass die Kinder und Jugendlichen in 10-20 Jahren begeisterte Deutsche sein werden. Das war noch keine Einwanderungsgeneration.

    Zusammengefasst: Herr Altmaier redet uns die Dinge einfach schön. Da man gegen Einwanderung offensichtlich machtlos ist (Zäune helfen nicht), muss man sich irgendwie Mut machen, dass alles irgendwie gut geht (wir schaffen das).

    Gestaltende Politik sind anders aus. Sind wir bei solchen Vorkommnissen schon hilflos? Dann gute Nacht, Deutschland. Wer soll denn dann davon abgehalten werden, hierher zu kommen? Sollen alle kommen?

    Ich würde mich über Antworten der Politik wirklich mal freuen.
    Durchhalteparolen sind eben genau das: Durchhalteparolen.

  2. Dieser Mann weiß nicht was nach dem Weltkrieg 2 gewesen ist, (Ich schon ,geb.1944)
    Und er weiß auch nicht wovon er redet.
    Der soll sich mal Tag für Tag in eine Kleinstadt stellen und mal beobachten was da in einer provinzstadt vor sich geht mit diesen Leuten.
    Das hat dann auch nichts mehr mit Einzelfällen zu tun.Man kann auch Äpfel nicht mit Birnen vergleichen.
    Hilfe muß geleistet werden, da wo sie angebracht ist, aber auch hier ist die Grenze erreicht.

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