Agrarminsiter fordert Schulfach für Ernährung

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Berlin. Anlässlich der aktuellen Diskussion um die Gesundheitsgefährdung durch Wurst und Schinken, fordert Bundesernährungsminister Christian Schmidt (CSU) die Einbindung des Themas Ernährungslehre in den Schulunterricht. „Wir müssen das Bewusstsein für einen gesunden Lebensstil vor allem bei Jugendlichen und Kindern stärken“, sagte der Minister zu „Bild“. „Das kleine Einmal-Eins der ausgewogenen Ernährung“ gehöre in die Klassenräume – „am besten als eigenes Schulfach“, sagte Schmidt. Gleichzeitig mahnt der Minister zur Besonnenheit und übte Kritik an der Darstellungsform der zuletzt vorgelegten Studie über die negativen Folgen des Fleischverzehrs: „Studien müssen verständlich informieren und dürfen keine Angst vor dem Biss ins Wurstbrot machen.“ Die Studien müssten „für den Verbraucher übersetzt und für die Anwendung relativiert werden“, forderte der Minister. Die Internationale Agentur für Krebsforschung (IRAC) hatte verarbeitetes Fleisch wie etwa geräucherte Wurst am Montag als krebserregend eingestuft. +++ fuldainfo

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1 Kommentar

  1. „Tatsächlich ist die WHO … immer stärker bemüht, die Evidenzen für eine … Neuausrichtung unserer Konsumgewohnheiten zu sammeln – und … Verhaltensänderungen dort zu bewirken, wo sich das Zusammenleben von bald … zehn Mrd. Menschen schädlich auswirken wird.“ Mit anderen Worten: Die WHO will uns mit dem sanften Druck INDIVIDUELLER GESUNDHEITLICHER Angstmache zu GESELLSCHAFLICH ERWÜNSCHTEM Verhalten anstoßen. Das ist ebenso ehrenwert wie anstößig. Es gibt gute ökologische Gründe für die Einschränkung des Fleischkonsums. Wem die wichtig sind, überzeuge mich aber bitte damit. Und nicht mit Angstmache vor persönlicher Unbill. Die absichtsvolle und damit einseitige Sammlung von Daten zur Bestätigung einer bestimmten ERWÜNSCHTEN These ist eine Instrumentalisierung von Wissenschaft, die das Ansehen der WHO in meinen Augen schwer beschädigt. Abgesehen davon, dass ihre Empfehlungen mich fürderhin immer zu der missttrauischen Frage führen werden: „Und was wollen die jetzt wirklich von mir?“

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