Actionreiche Grillparty beim MINT-Show-Abend der Gesamtschule Obersberg

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Mit einer spektakulären Mischung aus Wissenschaft, Show und jeder Menge Überraschungen hat die Gesamtschule Obersberg ihr 50-jähriges Bestehen gefeiert. Beim MINT-Show-Abend im AudiMax verwandelten Schülerinnen und Schüler die Bühne in ein faszinierendes Experimentierlabor – und lieferten 90 Minuten voller Staunen, Spannung und Unterhaltung.

„50 Jahre Gesamtschule Obersberg – das sind auch 50 Jahre Entdeckergeist“, begrüßte Schulleiterin Kerstin Glende die Gäste. Gemeinsam mit Physiklehrer und MINT-Koordinator Andreas Hahn eröffnete sie eine außergewöhnliche Jubiläumsveranstaltung, die ganz im Zeichen der Naturwissenschaften stand. Ziel sei es, die Begeisterung für Forschung und Experimente spürbar werden zu lassen – ein Vorhaben, das den jungen Darstellerinnen und Darstellern eindrucksvoll gelang.

Unter dem Motto einer großen Grillparty zum 50. Geburtstag hatten Lehrkräfte der Fachschaften Biologie, Chemie und Physik gemeinsam mit 44 Schülerinnen und Schülern der Jahrgänge sieben bis zehn eine actionreiche Bühnenshow vorbereitet. Schon beim Betreten des AudiMax wurden die Besucher Teil der Inszenierung und fühlten sich wie Gäste auf einer Geburtstagsparty voller überraschender Einlagen.

Für humorvolle Unterhaltung sorgten die „Ehrengäste“ Peter Lustig und Herr Paschulke, dargestellt von Mika Schott und Lias Heyer, die mit augenzwinkernder Moderation durch das Programm führten. Gleich zu Beginn drehte sich alles um die Partyvorbereitung: Luftballons wurden mithilfe von Backpulver aufgeblasen, während unter dem Mikroskop untersucht wurde, warum der Partysalat bereits vor Beginn der Feier matschig geworden war. Für staunende Blicke sorgte auch die Präsentation von aus Paprika extrahierten DNA-Strängen, die per Live-Übertragung auf einer großen Leinwand sichtbar gemacht wurden.

Die jungen „Biologen“ in weißen Laborkitteln steigerten anschließend den Spannungsfaktor deutlich. Nach einer eindringlichen Warnung an das Publikum folgte die Präparation eines Schweineherzens, bei der die Schülerinnen und Schüler Aufbau und Funktionsweise des Organs anschaulich erklärten.

Mit dem Übergang zur Physik nahm die Party weiter Fahrt auf. Experimente wie der Hörnerblitz, wachsende Schaumküsse unter der Vakuumpumpe und ein spektakuläres „Feuerwerk“ mit einer Wasserrakete begeisterten das Publikum. Zwar mahnten die Nachwuchswissenschaftler mehrfach, einige Versuche besser nicht zu Hause nachzumachen, doch physikalische Tricks wie das Ausbalancieren eines Besens oder das Schleudern von Wassereimern ohne einen Tropfen zu verschütten waren ausdrücklich zum Nachahmen gedacht.

Als schließlich die „Chemiker“ die Bühne übernahmen, wurde es dunkel im Saal – und bunt auf der Bühne. Fluoreszierende Flüssigkeiten und leuchtende Fackeln tauchten den Raum in faszinierende Farben. „Wie Polarlichter“, staunte eine junge Zuschauerin. Für besonderes Aufsehen sorgte ein Experiment, bei dem eine Klopapierrolle mit hochkonzentrierter Schwefelsäure übergossen wurde und ein hörbares Raunen durch das Publikum ging.

Dabei machten die Schülerinnen und Schüler stets deutlich: „Das sind keine Tricks, das ist Wissenschaft.“ Jedes Experiment wurde verständlich erklärt – und mit begeistertem Applaus belohnt. Zum Abschluss dankte Schulleiterin Kerstin Glende den jungen „Wissenschaftlern“ sowie den beteiligten Lehrkräften für die aufwändige Vorbereitung der ebenso unterhaltsamen wie lehrreichen Show, die bei vielen großen und kleinen Gästen den Entdeckergeist geweckt haben dürfte. +++


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