Rodges ist ein außerhalb der Region eher unbekannter Stadtteil von Fulda. Ganz anders in der jüdischen Geschichte: In Rodges befand sich seit den späten 1920er Jahren die wichtigste landwirtschaftliche Ausbildungsstätte, die junge Jüdinnen und Juden auf die Auswanderung nach Palästina vorbereitete.
Die seit August laufende Ausstellung „Fulda bei Rodges“, eine Kooperation der Stadt Fulda mit der Universität Wien, vermittelt Basisinformationen zu dieser Seite der Geschichte von Rodges und ordnet sie in die Kontexte der jüdischen, deutschen und orthodoxen Geschichte ein. Zu sehen ist die Ausstellung in der Galerie vor den Spiegelsälen des Fuldaer Stadtschlosses.
Zum Abschluss der Schau stehen nun am Sonntag, 8. November, um 14 Uhr und um 15.30 Uhr, noch einmal zwei Führungen mit den Kuratoren auf dem Programm.
Zudem ist eine Begleitbroschüre zur Ausstellung in deutscher und englischer Sprache erschienen, die mitunter über den Fuldaer Geschichtsverein, Stadtarchiv Fulda, Bonifatiusplatz 1–3, 36037 Fulda, sowie über das Fuldaer Kulturamt, via E-Mail an kulturamt@fulda.de erhältlich ist. +++

Hinterlasse jetzt einen Kommentar