Phoenix. Im US-Bundesstaat Arizona ist es bei einer Hinrichtung erneut zu Komplikationen gekommen, durch die der 55-jährige Mann, der durch eine Giftspritze hingerichtet werden sollte, erst nach fast zweistündigem Kampf einen qualvollen Tod fand. Der verurteilte zweifache Mörder habe noch etwa eine Stunde nach der Injektion des Gift-Cocktails nach Luft geschnappt und geschnaubt, hieß es in einem Eilantrag der Verteidiger an den Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten, die damit die Verabreichung lebensrettender Medikamente erreichen und die Hinrichtung stoppen wollten. Demnach verging eine weitere Stunde, bis der Mann, der im Jahr 1989 seine Ex-Freundin und deren Vater umgebracht hatte, tot war. Die US-Verfassung verbietet ungewöhnliche sowie grausame Bestrafungen. In den Vereinigten Staaten tobt seit Monaten eine Debatte um die bei Exekutionen verwendeten Giftmischungen, nachdem im April ein 38-jähriger Todeskandidat einen qualvollen Tod fand. +++ fuldainfo
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