Berlin. Nach dem Tod des in Leipzig unter Terrorverdacht festgenommenen Syrers Al-Bakr hat Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) nach einer schnellen und umfassenden Aufklärung verlangt. Es erschwere die Ermittlungen nach Hintermännern und sonstigen Beteiligten, sagte de Maizière im ZDF-„Morgenmagazin“.
Der Generalbundesanwalt solle erst einmal ermitteln. Außerdem kritisierte der Innenminister, dass ständig neue Informationen des Falles nach außen getragen wurden: Wenn „jede halbe Stunde“ eine neue Meldung zu dem Thema veröffentlicht werde, führe das nur zu Spekulationen. Der 22-jährige Mann war in der Nacht zum Montag festgenommen worden, weil er in einer Chemnitzer Wohnung 1,5 Kilo Sprengstoff für einen Anschlag gehortet haben soll.
Die Behörden gingen von einem geplanten Anschlag auf die deutsche Verkehrsinfrastruktur und von einer Verbindung zur Terrororganisation „Islamischer Staat“ aus. Weitere Details sollen um 11 Uhr auf einer Pressekonferenz bekannt gegeben werden. +++
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