Juncker: Abbruch der Türkei-Beitrittsgespräche wäre „Fehler“

Jean-Claude Juncker
Jean-Claude Juncker

Brüssel. EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat einen Abbruch der EU-Beitrittsgespräche mit der Türkei als „schwerwiegenden außenpolitischen Fehler“ bezeichnet. „Ich sehe nicht, dass es jetzt von Hilfe wäre, wenn wir einseitig der Türkei bedeuten würden, dass die Verhandlungen zu Ende sind“, sagte Juncker. Ein solcher Beschluss müsse einstimmig fallen. „Und diese Bereitschaft aller Mitgliedstaaten sehen ich im gegebenen Moment nicht“, so Juncker weiter. Er wandte sich damit dezidiert gegen den österreichischen Kanzler Kern, der einen Abbruch der Gespräche ins Spiel gebracht hatte. Beitrittsverhandlungen, so Kern, seien „nur noch diplomatische Fiktion“, angesichts der anhaltenden Säuberungswelle in der Türkei nach dem versuchten Umsturzversuch durch Teile des Militärs vor einem Monat. +++ fuldainfo


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1 Kommentar

  1. Tuerkei ist Deckmantel fuer EU-Terror Warum will die Bundesregierung an TuerkeiDeal festhalten? Weil sie noch immer den illegalen USAwunsch unterstuetzt die legitime AssadRegierung zu beseitigen.Dementsprechend werden noch immer Rebellen/Terroristen unterstuetzt mit Informationen,Waffen,Ausbildung.Die Finanzierung geschieht ueber das NatoBudget.Fuer dies alles braucht man die Tuerkei um die Fluechtlinge von der EU wegzuhalten.

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