Fraurombach. Einige besorgte Wortmeldungen um den jetzigen Zustand der Holzbrücke über die Fulda in der Fraurombacher Gemarkung, waren für uns Anlass, einmal den Bürgermeister nach künftigen Planungen für das interessante Bauwerk zu kontaktieren. Das Stadtoberhaupt war gerne bereit, uns und damit Sie, liebe Leser, darüber zu informieren. So seien in dem aktuellen Haushaltsplan der Stadt für eine Sanierung noch keine Mittel eingestellt worden. Landesprogramme gebe es dafür auch nicht, genauso, wie es zurzeit auch keine besonderen Wünsche bezüglich einer Sanierung geben würden.
Was die wirtschaftliche Nutzung angehe, so sei ein Landwirt betroffen, der einen Umweg in Kauf nehmen müsse. Für Radfahrer und Fußgänger ist die Brücke, so kann man täglich beobachten, kein Hindernis, sie benutzen sie allerdings auf eigene Gefahr. Perspektivisch, so das Stadtoberhaupt Hans-Jürgen Schäfer, müsse die Brücke allerdings in Zukunft irgendwann instandgesetz werden. Mit einer Fläche von 142 Quadratkilometern und ca. 35 Kilometern an Flussläufen der Fulda und Schlitz, könnte man das Schlitzerland auch Brückenland nennen. Unsere Großgemeinde ist besonders gefordert und belastet, diese Flussübergänge zu unterhalten. +++ fuldainfo | hans Schmidt
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