Großenlüder. Der heimische Bundestagsabgeordnete Michael Brand und der Großenlüderer Bürgermeister Werner Dietrich haben heute aus Anlass des Internationalen Tibet-Tages symbolisch die Flagge Tibets am Rathaus in Großenlüder gehisst. Der 10. März erinnert an die gewaltsame Besetzung Tibets durch die Volksrepublik China vor 57 Jahren und mahnt zur Achtung des Selbstbestimmungsrechtes und der kulturellen und religiösen Rechte der Tibeter.
Michael Brand, der auch Vorsitzender des Bundestagsausschusses für Menschenrechte und humanitäre Hilfe ist, appellierte an die chinesische Führung, „diese legitimen Rechte der Tibeter endlich anzuerkennen und den notwendigen Dialog mit den legitimen Vertretern des tibetischen Volkes nicht länger zu blockieren“. Die „massive Zerstörung von religiösen Heiligtümern der Tibeter und die brutale Unterdrückung dieser einzigartigen Kultur des für seine Friedfertigkeit bekannten Volkes“ sei „einer so alten Kultur wie der chinesischen völlig unangemessen und trage nicht zur Verbesserung des Ansehens von China in der Welt bei“, mahnte der Abgeordnete bei dem Treffen in Großenlüder. Bis in die jüngste Zeit seien die vielen Selbstverbrennungen tibetischer Mönche „ein Aufschrei und eine Mahnung an die Menschlichkeit, um diesen Kurs der Zerstörung endlich aufzuhalten“.
Bürgermeister Werner Dietrich sagte, dass die Gemeinde Großenlüder mit dem Hissen der Tibetflagge ihre Solidarität mit dem tibetischen Volk bekundet. Es gehe um Frieden, Freiheit, Demokratie und Menschenrechte in Tibet. „Auch wenn tausende Kilometer zwischen unseren Ländern liegen, so ist es doch wichtig und unverzichtbar sich an die Seite Tibets zu stellen.“ Die Welt wachse gerade in schwierigen Zeiten zusammen. Hunderte Städte, Gemeinden und Landkreise hissen mittlerweile am 10. März an Rathäusern und öffentlichen Gebäuden die tibetische Flagge. „In Großenlüder zeigen wir seit Jahren Flagge für Tibet, aus gutem Grund und Überzeugung“, so Dietrich. Brand dankte in Großenlüder Bürgermeister Dietrich für das „seit Jahren am 10. März sichtbare Zeichen der Solidarität“. Für alle Christen sei es auch eine „existenzielle Aufgabe, die eigene Kultur und Religionsfreiheit für sich wie für alle Religionen zu verteidigen“. +++ fuldainfo
| Hintergrund : Heute zeigen Hunderte Städte und Tausende Tibet-Unterstützer Flagge für Tibet. Damit setzen sie ein unübersehbares Zeichen der Solidarität mit dem tibetischen Volk. Seit 1996 haben insgesamt mehr als 1000 Städte in ganz Deutschland geflaggt. Die Solidaritäts-Aktion „Flaggen zeigen für Tibet!“ wird getragen von der „Tibet Initiative Deutschland“. Seit 1996 werden Städte, Gemeinden und Landkreise dazu aufgerufen, am 10. März – internationaler Aktionstag für Tibet – an ihren Rathäusern die tibetische Flagge zu hissen. Gemeinsam wird somit ein Zeichen der Solidarität gesetzt mit dem tibetischen Volk, das seit 1949/50 von China unterdrückt wird. Die Kampagne wird wahrgenommen – weltweit, gerade auch von den Tibetern. |
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Da kann ich Ihnen nur VOLL und GANZ zustimmen!
Oder um es mit den Worten Martin Luthers auszudrücken: „Aus einem verzagten Arsch kommt kein fröhlicher Furz!“
Gilt übrigens auch für alle anderen Parteien!
Herr Brand ist einer der wenigen MdBs der CDU, die eben nicht ihre Klappe halten, sondern die in ihren Wahlkreisen die Haltung oder besser gesagt die Grundsätze von Frau Merkel erklären und verteidigen und für Unterstützung werben – so bspw. beim politischen Aschermittwoch geschehen, wo er gesagt haben soll: „Angela Merkel kämpft wie eine Löwin für Lösungen, die auch halten. Scheinlösungen helfen hier nicht. Während andere gerade die Nerven verlieren, haben wir in Deutschland das größte auch nationale Interesse, keine falschen Risiken einzugehen.“
Ich bin der festen Übverzeugung, dass wir das alles tatsächlich locker geschafft hätten, wenn sich die gesamte CDU voll hinter Frau Merkel versammelt hätte, ihr wirklich innerlich aus dem Herzen heraus gefolgt wären, und eben nicht Angst geschürt hätten vor Ort. Das ist mühsam, sehr mühsam, aber ich glaube, es hätte geklappt…
Ach Herr Brand… Ich frage mich immer, warum die heimische CDU ihn in Berlin haben wollte.
Und was ist mit Fulda? Vor dem Stadtschloss? Oder vorm Landratsamt? Hat da jemand die tibetische Flagge gehisst? Aber nein! DAS könnte doch die guten Geschäftsbeziehungen zu chinesischen Firmen gefährden. Und wenns ums Geschäft geht, treten auch in Fulda, Wiesbaden oder Berlin die Menschenrechte erst mal zurück. Siehe Türkeideal. Oder eben am 10.03. Solidarität mit Tibet zeigen.
Nein, das ist keine echte Solidarität, Herr Brandt!
Genausowenig wie in der Flüchtlingsfrage immer nur die Klappe zu halten, weil man die allzu rechten Wähler nicht verärgern will. Und trotzdem hamse in Fulda jetzt ultrarechts gewählt.
Alles in allem – ein Armutszeugnis!
Haben wir in Deutschland keine größeren Probleme aber das ist ja Medienwirksam.