Gelnhausen. Seit Juni vergangenen Jahres ist die neue Ortsumgehung Nidderau fertiggestellt. Nun soll hier auf der Bundesstraße eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf maximal 70 Stundenkilometer eingeführt werden. Damit folgte der Main-Kinzig-Kreis als verantwortliche Verkehrsbehörde dem Anliegen zahlreicher Bürgerinnen und Bürger sowie einer Forderung der Stadt Nidderau.
„Die verkehrsrechtliche Anordnung wurde an Hessen Mobil übermittelt, so dass die entsprechende Beschilderung in den kommenden Wochen erfolgen kann“, informieren Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler und Bürgermeister Gerhard Schultheiß. Diese Absenkung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 100 auf 70 Stundenkilometer sei als „vorbeugende Maßnahme zur Erhaltung der öffentlichen Sicherheit“ angemessen und begründet.
Hintergrund sind zahlreiche Mitteilungen von Bürgerinnen und Bürgern sowie der Stadt Nidderau über die Gefährlichkeit der Auf- und Abfahrten zu der neuen Ortsumgehung. Daher habe sich der Main-Kinzig-Kreis entschlossen, im Bereich der Abfahrt Windecken sowie von der Abfahrt „Allee Süd“ bis zur Abfahrt „Lindenbäumchen“ in beide Fahrtrichtungen eine entsprechende Beschilderung anzuordnen. Es sei allerdings noch nicht genau zu ermitteln, wann die insgesamt 20 Verkehrszeichen aufgestellt werden können. Das liege jetzt in der Hand der zuständigen Abteilung von Hessen Mobil.
„Wir wollen verhindern, dass es hier zu einer Häufung von Verkehrsunfällen kommt“, machen Simmler und Schultheiß deutlich. Bisher seien bereits mehrere kritische Situationen sowie vereinzelte Zusammenstöße registriert worden. Parallel zu der Geschwindigkeitsbegrenzung wurde außerdem eine zusätzliche Wegweisung angeordnet, die aus Richtung Hanau kommend auf die Ortsteile Eichen und Erbstadt hinweist. +++ fuldainfo

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