Hessen erlebt derzeit eine ruhige Wetterphase, wie sie im Frühling fast schon als Verschnaufpause wirkt. Unter dem Einfluss eines stabilen Hochdruckgebiets zeigt sich der Himmel heute von seiner freundlichsten Seite: viel Sonne, keine Wolken, kein Regen. Es ist das klassische Bild eines milden Frühlingstags, der die Menschen nach draußen zieht.
Die Temperaturen steigen dabei spürbar an. Zwischen 16 und 20 Grad werden erreicht, wobei es entlang des Mains am wärmsten wird. Der Wind bleibt unaufgeregt, weht schwach bis mäßig aus östlichen Richtungen und trägt seinen Teil dazu bei, dass sich die Luft angenehm anfühlt, ohne jede Schärfe.
Doch mit Einbruch der Nacht ändert sich die Stimmung. Während der Himmel weiter aufklart und es trocken bleibt, sinken die Temperaturen deutlich. Vor allem in den Tallagen der Mittelgebirge kann es frostig werden – bis zu minus zwei Grad sind möglich. Auch abseits dieser Regionen ist in Bodennähe verbreitet mit Frost zu rechnen. Ein leiser Hinweis darauf, dass der Frühling zwar angekommen ist, der Winter sich aber noch nicht ganz verabschiedet hat.
Der morgige Tag knüpft nahtlos an das freundliche Bild an. Erneut dominiert die Sonne, Niederschläge sind nicht in Sicht. Die Temperaturen legen noch einmal zu und erreichen 18 bis 23 Grad. Besonders entlang der Bergstraße wird es ungewöhnlich mild für die Jahreszeit, während es im höheren Bergland mit etwa 15 Grad etwas kühler bleibt.
In der darauffolgenden Nacht kehrt die bekannte Konstellation zurück: klarer Himmel, trockene Luft – und erneut die Gefahr von leichtem Frost in den Tälern der Mittelgebirge. Es ist ein Wechselspiel, das typisch ist für diese Tage: warme Stunden im Licht, kühle Nächte im Schatten. +++

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