Leichtathletik: Hessische Hallenmeisterschaften mit starker HSV-Bilanz

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Foto: privat

Eine Woche zuvor erst waren die Hessischen Hallen-Meisterschaften der U20 und der U16 – am vergangenen Wochenende fanden die Titelkämpfe der Aktiven und der U18 statt. Und wieder war einiges los in der Leichtathletik-Halle in Frankfurt-Kalbach. 659 Athletinnen und Athleten, 65 Staffeln aus 126 Vereinen maßen sich in spannenden Wettkämpfen um Titel und Bestleistungen.

Fünf auf dem Podest

Aus dem HLV-Kreis Fulda-Hünfeld waren 26 Athleten – Hünfelder SV 18, TV Petersberg 4, TV Flieden 2, LG Fulda und TV Jahn Neuhof je 1 – gemeldet. Podestplätze in Einzeldisziplinen erreichten fünf Athletinnen – alle vom HSV.

Greta Lucia Ritz (Frauen, von der weiblichen U20 hochgestartet) wurde Erste und Hessenmeisterin über 400 Meter flach – in 58,09 Sekunden. Damit unterbot sie die Norm für die Deutschen Hallenmeisterschaften von 58,60 Sekunden deutlich.

Emma Röhrdanz (U18) wurde Dritte über 200 Meter – in 26,16 Sekunden. Auch sie knackte eine Norm: die von 26,30 Sekunden für die Süddeutschen.

Amelie Witzel wurde Zweite im Hochsprung – mit übersprungenen 1,63 Metern. Damit überbot auch sie die für die Süddeutschen geforderte Norm der U18 von 1,60 Meter.

Edda Bischof wurde mit 13,30 Metern Zweite im Kugelstoßen der U18. Auch sie überbot die geforderte Norm von 11, 80 Metern für die Teilnahme an den Süddeutschen in der U18 deutlich.

Dass auch die Leichtathletik der Jüngeren beim Hünfelder SV großgeschrieben wird, erkannte man an Leah Baumbachs Auftritt. Sie wurde in der U12 Im Bahngehen über 1.000 Meter Zweite – in 7:14,58 Minuten.

Auch mit der Staffel war der Auftritt sehenswert. In der Besetzung Lilli Roth, Lotta Schwarz, Emma Röhrdanz und Hanna Knieper belegte das Team der Startgemeinschaft Hünfeld-Baunatal-Friedrichstein in der U18 den zweiten Platz. Ihre Zeit: 1:49,89 Minuten. Dabei stürzte die Startläuferin allerdings in der Wechselzone – die Übergabe des Staffelholzes aber verlief korrekt. Ohne dieses Missgeschick wäre sicherlich Platz 1 herausgesprungen.

1-mal Gold, 3-mal Silber und 2-mal Bronze – so lautet also die Edelmetall-Bilanz des Kreises Fulda-Hünfeld. All diese Medaillen gingen aber auf das Konto des Hünfelder SV.

Die Bilanz gegenüber dem Vorjahr – 1-mal Gold, 2-mal Silber und 4-mal Bronze – ist also nahezu gleich geblieben. +++ pm/rl


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