Natürlich freut sich jeder Anhänger des TTC RhönSprudel Fulda-Marberzell auf das Final Four im DTTB-Pokal am 4. Januar 2026 in der ratiopharm Arena in Neu-Ulm/Ulm. Der TTC OE Clarity-Tel.Syst. Bad Homburg ist an diesem Tag erster Gegner des TTC – und damit Kontrahent im Halbfinale ab 11 Uhr. Im möglichen Endspiel würde Fulda-Maberzell anschliend auf den Gewinner des Vergleichs Ochsenhausen gegen Saarbrücken treffen.
Bei aller Liebe und Vorfreude aber – und um die Situation realitätsnah einzuschätzen: Der Fokus des TTC RhönSprudel sollte zunächst auf der Bundesliga liegen. Denn hier stehen noch vor Weihnachten zwei wichtige Aufgaben an: am 18. Dezember ist Werder Bremen, das Synonym für Konstanz, zu Gast in der Hubtex Arena (Spielbeginn: 19 Uhr) – ehe das Team aus Osthessen am 22. Dezember in den Westerwald fährt und beim TTC Zugbrücke Grenzau antritt (ebenfalls 19 Uhr).
Beim „Liebherr Final Four“ um den DTTB-Pokal wird ein Tischtennis-Fest erwartet, wenn sich Anfang Januar die Tischtennis-Stars einen Tag lang die Klinke in die Hand geben und Weltklasse ihres Sports beinahe garantieren. Jeweils 5.000 Zuschauer waren in den beiden vergangenen Jahren vor Ort. Der TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell tritt als Außenseiter an – und möchte aus dieser Position nach dem Titel greifen. Favorisiert sind gewiss der TTC Liebherr Ochsenhausen als amtierender Deutscher Meister und Pokal-Titelverteidiger, der nur 35 Kilometer vom Austragungsort entfernt ist und mit Topstar Shunsuke Togami aufschlägt – und auch der 1. FC Saarbrücken. Der wirft Olympiasieger Fan Zhendong, Deutschlands derzeit Zweitbesten, den Ex-Maberzeller Patrick Franziska, sowie Darko Jorgic in den Ring.
Mag Fulda-Maberzell diesen beiden Top-Gegnern (zunächst) aus dem Weg gehen – die Aufgabe im Hessenderby gegen Bad Homburg ist schwer genug. Eliminierte das Team um seine Trainerlegende Helmut Hampl im Viertelfinale doch immerhin Borussia Düsseldorf – und zum Beispiel hat es mit dem Ungarn Csaba Andras, dem Japaner Jo Yokotani, dem Deutschen Benno Oehme und anderen eine Menge zu bieten. Jedoch, wie gesagt: Erst einmal sollte die Aufmerksamkeit aller auf den Bundesliga-Prüfungen liegen. Die sind schwer genug. Und es liegt am TTC RhönSprudel, Rangliste und Chancen nicht aus den Augen zu verlieren. Es ist alles andere als leicht, in die Phalanx des Spitzenduos Düsseldorf und Bremen, von Saarbrücken, Duda-Bergneustadt oder auch Ochsenhausen einzubrechen. +++ rl

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