SPD kritisiert geplante Schließung des Mehler Texnologies in Fulda

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Mit großem Entsetzen reagierten die SPD-Kreistagsfraktion Fulda und der SPD-Unterbezirk Fulda auf die Ankündigung der Schließung des Mehler Texnologies-Standorts in Fulda. Etwa 200 Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel. Dies ist ein schwerer Schlag für betroffene Familien und die gesamte Region.

„Unsere Solidarität gilt den Beschäftigten, ihren Familien, dem Betriebsrat und den Gewerkschaften“, erklärt Andreas Maraun, Vorsitzender des SPD-Unterbezirks Fulda. „Die geplante Schließung zeigt soziale Kälte. Sie trifft Menschen hart, die über Jahrzehnte zum Unternehmenserfolg beigetragen haben.“ Michael Busold, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion, fügt hinzu: „Es ist untragbar, dass ein wirtschaftlich erfolgreicher Standort geschlossen wird. Die Freudenberg Gruppe hat Mehler Texnologies vor wenigen Jahren übernommen und erzielt hervorragende Gewinne. Diese Entscheidung stellt kurzfristige Profitinteressen über das Wohl der Beschäftigten und der Region.“

Die SPD kritisiert deutlich das Fehlen alternativer Lösungen zur Sicherung der Arbeitsplätze durch die Unternehmensleitung. „Eine Schließung darf nicht als einzige Option gelten“, fordert Maraun. „Ein ehrlicher Dialog mit dem Betriebsrat und den Gewerkschaften muss stattfinden.“ Die SPD-Kreistagsfraktion sowie der Unterbezirk versichern ihre volle Unterstützung: „Wir stehen geschlossen an der Seite der Beschäftigten“, sagt Busold weiter. Die Menschen in Fulda verdienen es nicht, dass ihre Arbeitsplätze leichtfertig geopfert werden.

Freudenberg gilt als eines der profitabelsten Unternehmen seiner Branche seit Übernahme von Mehler Texnologies vor wenigen Jahren. Die geplante Schließung erscheint für die SPD unverständlich angesichts dieser starken Basis. „Es ist besonders perfide von einem so erfolgreichen Unternehmen Stellen abzubauen“, kritisiert Maraun weiter. Die SPD fordert von Freudenberg eine verantwortungsvolle Unternehmenspolitik: „Wir erwarten eine Überprüfung dieser Entscheidung zur Standortschließung.“ Alle Alternativen müssen ausgeschöpft sein bevor existenzbedrohende Fakten geschaffen werden“, unterstreicht Busold abschließend.

Andreas Maraun sowie Michael Busold betonen: „Die volle Solidarität gehört den Beschäftigten.“ Auf allen politischen Ebenen wird gekämpft um Erhalt des Standorts sowie Arbeitsplätzen.“ Es geht hier um mehr als nur wirtschaftliche Zahlen – es geht um Zukunft von Familien sowie Stabilität unserer Region.“ +++


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