Hessen: Vorbildliche Bilanz bei Schulabschlüssen

Arbeit1

Hessen glänzt im bundesweiten Vergleich mit einer der niedrigsten Quoten an Jugendlichen, die die Schule ohne Abschluss verlassen. Dieser Erfolg unterstreicht die Wirksamkeit der hessischen Bildungspolitik, die auf individuelle Förderung und intensive Sprachförderung setzt.

Die neuesten Erhebungen des Statistischen Bundesamtes und der Kultusministerkonferenz zeichnen ein klares Bild: Hessen behauptet sich mit einer Quote von 5,9 Prozent an der Spitze der Bundesländer, wenn es um den Anteil der Schulabgänger ohne Abschluss geht. Während der Bundesdurchschnitt auf 7,2 Prozent gestiegen ist, konnte Hessen seine Quote sogar noch verbessern. Dieser Erfolg ist besonders bemerkenswert, wenn man die hohe Migrationsquote in Hessen berücksichtigt. „Gerade vor diesem Hintergrund sind die Ergebnisse besonders positiv zu bewerten“, betont Kultusminister Armin Schwarz und verweist auf die Anerkennung, die Hessen im bundesweiten Bildungsmonitor für seinen geringen Anteil ausländischer Schulabgängerinnen und Schulabgänger ohne Abschluss erhalten hat.

Frühzeitige Sprachförderung als Schlüssel zum Erfolg

Einen wichtigen Baustein für den Erfolg sieht Schwarz in den umfangreichen Sprachfördermaßnahmen, die in Hessen bereits im Jahr vor der Einschulung beginnen. In den verpflichtenden Vorlaufkursen werden Kinder mit Sprachdefiziten intensiv auf den Schulalltag vorbereitet. „Das Beherrschen der deutschen Sprache ist die Grundlage für schulischen Erfolg und gesellschaftliche Teilhabe“, so Schwarz. Darüber hinaus wurde der Deutschunterricht in der Grundschule kontinuierlich ausgebaut. In diesem Schuljahr erhalten alle zweiten Klassen eine zusätzliche Deutschstunde. Ein Pilotprojekt, das in den dritten und vierten Klassen eine zusätzliche Deutschstunde statt einer der beiden Englischstunden vorsieht, wird an 15 Grundschulen mit 69 Klassen fortgeführt.

Individuelle Förderung und Unterstützung für Schulen in herausfordernden Lagen

Um auch abschlussgefährdete Jugendliche zu unterstützen, setzt Hessen auf spezielle Programme wie „PUSCH – Praxis und Schule“. Dieses Programm fördert Basiskompetenzen, stärkt das Selbstwertgefühl und die Motivation der Schüler. Auch der Sozialindex, der Schulen in sozial benachteiligten Gebieten gezielt unterstützt, trägt dazu bei, dass kein Schüler zurückgelassen wird.

Hessen als Vorbild für erfolgreiche Bildungspolitik

Die herausragenden Ergebnisse Hessens im Bereich der Schulabschlüsse zeigen, dass gezielte Investitionen in Bildung und individuelle Förderung Früchte tragen. Hessen setzt damit Maßstäbe für eine erfolgreiche Bildungspolitik, die allen Jugendlichen die Chance auf einen erfolgreichen Schulabschluss ermöglicht. +++


Popup-Fenster

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*