Pipa bestürzt wegen unseriöser Verknüpfungen auf Twitter-Account

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Landrat Erich Pipa †

Gelnhausen. Landrat Erich Pipa zeigt sich bestürzt über eine Anfrage der BILD-Zeitung und einen entsprechenden Artikel in der Montagsausgabe. Dabei geht es um den öffentlichen Twitter-Account des Landrates und einzelne Verweise auf Seiten mit sexuellem Inhalt im Internet. Über diese dubiosen Verknüpfungen aus den Jahren 2012, 2014 sowie aus der vergangenen Woche werden Zusammenhänge hergestellt, die nicht den Tatsachen entsprechen.

Es gibt zudem keine Erklärung, wie diese Verweise zustande gekommen sind und über so lange Zeit unbemerkt im Netz stehen konnten. Somit steht auch die Frage im Raum, wer jetzt ein Interesse an der unseriösen Verbreitung dieser Inhalte haben könnte. Diese Art der öffentlichen Berichterstattung bewertet Pipa als einen persönlichen Angriff auf seine Person, den er in ähnlicher Weise bisher nicht erlebt hat.

Um künftig keine Möglichkeiten mehr für solche unsauberen Kampagnen zu bieten, hat der begeisterte Twitterer nun sein Portal bis auf weiteres abgestellt. Die zweifelhaften Verlinkungen waren allerdings zuvor entfernt worden. +++ fuldainfo

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1 Kommentar

  1. Die Sache stinkt furchtbar nach einer Rufmordkampagne. Hr. Pipa wäre ja mit dem Klammerbeutel gepudert, wenn er öffentlich auf Twitter Pornoseiten liken würde. Kein Politiker würde so etwas tun, wenn er nicht beabsichtigen würde, sich selbst zu demontieren. Oder er wäre unsagbar dumm und naiv, aber beides ist er sicherlich nicht. Seltsamerweise erwähnt keines der Pressemedien im Kontext dieser unappetitlichen Geschichte, wie sehr der Landrat in den letzten Monaten von rechtsextremer Seite unter Beschuss stand und sogar Morddrohungen wegen seines Engagements für Flüchtlinge erhielt. Bei mir kam nur spontan die Frage auf, wie leicht es wohl ist, einen Twitteraccount zu hacken und gezielt solche kompromittierenden Dinge anzustellen. Erst Spuren legen und dann eine diskrete E-Mail an die Bild-Redaktion, für die so etwas natürlich ein gefundenes Fressen darstellt. Fertig ist der Rufmord – und gleichzeitig hat man sich an einem Politiker gerächt, der sich für die Flüchtlinge einsetzt.
    Dies ist natürlich auch nur ein Verdacht meinerseits. Aber welcher Verdacht klingt plausibler: Dass Hr. Pipa wirklich so dumm ist, Pornoseiten zu liken oder dass man ihm den Account gehackt hat, um einen Politiker zu schädigen, der Meinungen vertritt, die den Radikalen nicht passen? Ich glaube Letzteres ist der Fall.

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