Gersfeld. „Für die Stadt Gersfeld bedeutet die Aufnahme in das Dorferneuerungsprogramm eine große Freude und Chance“, so Bürgermeister Steffen Korell gegenüber fuldainfo.de. Zwar wird es – angesichts der städtischen Finanzen – sicher nicht leicht, die Eigenanteile für einzelne Förderprojekte aufzubringen, aber durch das Programm, hat die Stadt mit ihren Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, einige 100.000 Euro an Förderung zu erhalten und sich dadurch – nachhaltig zu entwickeln. Außerdem setzt der nun anstehende IKEK-Prozess stark auf die Beteiligung interessierter Bewohner, sodass auch die Bevölkerung partizipiert und sich aktiv an der Entwicklung der Kommune beteiligen kann. Außerdem seien auch private Projekte förderfähig, so Korell weiter.
Das Förderprogramm sieht vor, dass zunächst – unter intensiver Beteiligung interessierter Bürgerinnen und Bürger – ein integriertes, kommunales Entwicklungskonzept (IKEK) als zukunftsfähige kommunale Gesamtstrategie sowie ein baulicher Fachbeitrag erstellt werden. Anschließend können – auf Grundlage dieser Konzeptionen – öffentliche und private Projekte und Maßnahmen identifiziert und mit bis zu 75 % der zu erwartenden Kosten gefördert werden. Im Moment ist Bürgermeister Korell dabei, den IKEK-Prozess vorzubereiten und auf der Suche, nach einem Planungsbüro.
„Die Ortskerne sind Dreh- und Angelpunkt des dörflichen Lebens. Sie sind der wirtschaftliche, aber auch der soziale Raum, in diesem die Bürgerinnen und Bürger zusammenkommen. Darum werden wir den Schwerpunkt unserer Förderprogramme für die Dorfentwicklung – noch stärker auf die Ortskerne legen. Ziel der Förderung ist, mit überörtlichen Strategien, die Dörfer im ländlichen Raum, als attraktiven und lebendigen Lebensraum zu gestalten. Dabei stehen die Ortskerne, weil sie – unter anderem – das Erscheinungsbild der Dörfer maßgeblich prägen, besonders im Mittelpunkt. Die erforderlichen Anpassungs- und Entwicklungsprozesse an die demografischen und strukturellen Veränderungen im ländlichen Raum, sollen mit Hilfe der Dorfentwicklung unterstützt werden“, so Umweltministerin Priska Hinz. Die Fördermöglichkeiten umfassen – neben den klassischen Gebäudeinvestitionen – auch den städtebaulich verträglichen Rückbau (Abriss von Gebäuden), soziale und kulturelle Projekte, Grundversorgungseinrichtungen sowie Dienstleistungen für Beratung, Projektentwicklung und Moderation. +++ fuldainfo
[sam id=“15″ codes=“true“]
Hinterlasse jetzt einen Kommentar