Verdi will Kita-Streik auch nach Pfingsten fortsetzen

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Frank Bsirske

Fulda. Am Mittwoch tagte im Esperanto Hotel & Kongresszentrum die erste bundesweite Streikdeligierten-Konferenz der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) in der laufenden Tarifaußeinandersetzung zur Aufwertung der Sozial-und Erziehungsberufe. Zu diesem Anlass versammelten sich rund 330 Vertreterinnen und Vertreter bundesweiter Streikbetriebe, um sich über weiteren Verlauf der Streiks im kommunalen Sozial- und Erziehungsdienst zu beraten.

Die Gewerkschaft ver.di will den unbefristeten Kita-Streik auch über und nach Pfingsten fortsetzen. Das beschloss heute die erste, bundesweite ver.di- Streikdeligierten-Konferenz für den Sozial- und Erziehungsdienst. „Die Arbeitgeber setzen darauf, den Streik auf dem Rücken von Eltern und Kindern auszusitzen“, so ver.di Vorsitzender Frank Bsirke. Gefordert wird eine Aufwertung des sozialen Erziehungsdienstes. Diese Aufwertung solle nach Bsirke ihren Niederschlag in der Verbesserung der Eingruppierung der Beschäftigten um 10 Prozent finden. „Unterm Strich sprechen wir da von einer Personalkostensteigerung um 1 Prozent“, so Bsirke heute in der Presseerklärung.

Der Streik hatte Anfang der vergangenen Woche begonnen. Die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) forderte ein Ende des Ausstands. „Die Streiks bringen keinerlei inhaltliche Bewegung für die Bewegung für die Verhandlungen. Die Gewerkschaften sollten die Dauerbelastung für Kinder und Eltern schnellstmöglich einstellen und endlich Tarifverhandlungen führen“, so VKA-Hauptgeschäftsführer Manfred Hoffmann. Gesprächspartner waren bei heutiger Konferenz ver.di Vorsitzender Frank Bsirke und ver.di Vorstandsmitglied für den öffentlichen Dienst Achim Meerkamp. +++ fuldainfo | jessica auth


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