Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will die privaten Kontakte weiter einschränken, berichtet die „Bild“ – unter Berufung auf die Beschlussvorlage für die Schaltkonferenz mit den Ministerpräsidenten der Bundesländer. Demnach werden die Bundesbürger aufgefordert, auf private Feiern bis Weihnachten gänzlich zu verzichten. Kinder und Jugendliche werden angehalten, in der Freizeit nur noch einen festen Freund oder eine feste Freundin zu treffen. Private Zusammenkünfte mit Bekannten oder Freunden sollen „auf einen festen weiteren Hausstand“ begrenzt werden. Der Aufenthalt in der Öffentlichkeit soll nur noch mit dem eigenen und maximal zwei Personen eines anderen Hausstands möglich sein, heißt es in der Beschlussvorlage.
Kanzleramt will Anzahl der Schüler pro Klasse halbieren
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will das Infektionsrisiko an Schulen senken und die Größe der Schulkassen deutlich verringern. Das aus der Beschlussvorlage für die Schaltkonferenz mit den Ministerpräsidenten der Bundesländer am Montag hervor, berichtet die Zeitung weiter. Demmach schlägt das Bundeskanzleramt vor, „ausnahmslos feste Gruppen (Kohorten) zu bilden, wobei die Größe von Gruppen in Klassenräumen gegenüber dem Regelbetrieb zu halbieren ist“. Alternativ seien größere Räumlichkeiten für den Schulbetrieb zu nutzen. Außerdem soll das Masketragen für alle Schüler und Lehrer während des Unterrichts und in der Pause verpflichtend sein. „Das Tragen eines adäquaten Mund-Nasen-Schutzes muss die Voraussetzung für die Teilnahme am Unterricht darstellen“, zitiert „Bild“ aus der Vorlage. Desweiterein soll eine „räumliche Distanz zwischen den einzelnen Gruppen, etwa durch Verlegung der Schulaktivitäten in andere Räume und entsprechende Pausenregelungen“ gewährleistet werden.
RKI meldet Einbruch der Corona-Neuinfektionszahlen
Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat ebenfalls einen Einbruch der Corona-Neuinfektionszahlen gemeldet. Am Vorabend hatte sich der deutliche Rückgang bereits auf Basis direkter Abfragen bei den Gesundheitsämtern der 401 kreisfreien Städte und Landkreise abgezeichnet. Nach RKI-Angaben wurden binnen 24 Stunden 10.824 Neuinfektionen gemeldet, 19 Prozent weniger als eine Woche zuvor. Erstmals seit Wochen sank laut RKI-Schätzung damit auch die Zahl der aktiv Infizierten, und zwar um gut 2.000 auf nunmehr etwa 273.600. Zudem meldete das RKI 62 neue Todesfälle innerhalb eines Tages. Auf den Intensivstationen in Deutschland wurden am frühen Montagmorgen 3.383 Corona-Patienten behandelt, knapp zwei Prozent mehr als 24 Stunden zuvor. +++

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