Berlin. Der Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbandes, Klaus Müller, hat die bisherige Praxis bei Maklergebühren als „dreistes Prinzip“ kritisiert. „Ich halte es für eine Frechheit, dass in Deutschland Mieter für eine Leistung zahlen müssen, die ein Vermieter bestellt“, sagte Müller der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“. „Ein solch dreistes Prinzip ist wohl einzigartig auf dem Markt. Deswegen ist es völlig richtig, dass künftig die Regel gelten soll: Wer bestellt, der bezahlt“, sagte Müller der Zeitung. „Und verflixt nochmal: Das Besteller-Prinzip wäre auch für die Makler eine Chance, ihr durchaus zweifelhaftes Image aufzubessern.“ Der oberste Verbraucherschützer sieht wegen der geplanten Änderungen zwar einen Schrumpfprozess bei den Immobilienvermittlern vorher, dennoch würden Makler weiterhin gebraucht werden. „Fest steht doch, dass es in Deutschland durchaus den Bedarf gibt, gerade angesichts des angespannten Immobilienmarktes in den Großstädten“, sagte Müller. Das gelte nicht nur für Mieter sondern auch für Immobilienkäufer. +++ fuldainfo
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Ich glaube nicht das ein Vermieter eine Markler beschäftigen muss. Dann läuft das wie in Eichenzell, da bekommt man nur eine Wohnung wenn man Beziehungen hat. Auf den freien Markt wird da nur ein winziger Bruchteil angeboten.
Ich glaube nicht das ein Vermieter eine Markler beschäftigen muss. Dann läuft das wie in Eichenzell, da bekommt man nur eine Wohnung wenn man Beziehungen hat. Auf den freien Markt wird da nur ein winziger Bruchteil angeboten.