Berlin. Der Sozialverband VdK will eine Verbesserung der Zustände in Pflegeheimen erreichen: Der Verband unterstützt daher eine Verfassungsklage von sieben Betroffenen, die durch die in vielen Pflegeheimen herrschenden Zustände die im Grundgesetz garantierte Menschenwürde verletzt sehen. „Vernachlässigung, Druckgeschwüre, mangelnde Ernährung, Austrocknung und freiheitsentziehende Maßnahmen mit Fixiergurten oder durch Medikamente kommen leider hierzulande viel zu häufig vor“, erklärte VdK-Präsidentin Ulrike Mascher.
„Wir können deshalb nicht von bedauerlichen Einzelfällen sprechen. Schuld daran sind aber nicht die Pflegekräfte, sondern die Bedingungen, unter denen sie arbeiten müssen.“ Aufgrund von Personalmangel litten die Pflegekräfte unter Zeitdruck, hoher Arbeitsbelastung und Überstunden. Zudem würden sie viel zu gering vergütet. „Die bisherigen gesetzlichen Vorgaben reichen nicht aus, um die offenkundigen Missstände zu bekämpfen.“ Deshalb müsse Abhilfe geschafft werden. +++ fuldainfo
Das könnte Sie auch interessieren
MPK-Entwurf: Bund soll Länder und Kommunen bei neuen Leistungsgesetzen stärker entlasten
Mehr als 1.500 Städte und Gemeinden fordern finanzielle Kehrtwende
Rhein fordert Kompensation für Steuerausfälle der Länder
Rentenreform: Kommissionsmitglied erwartet schnelle Umsetzung – Debatte über Lehrer-Verbeamtung nimm...
Entdecke mehr von fuldainfo.de
Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar