Schwesig stellt Familien mit Kindern Entlastungen in Aussicht

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Manuela Schwesig (SPD)

Berlin. In der Debatte um das SPD-Steuerkonzept hat die stellvertretende Parteivorsitzende Manuela Schwesig vor allem Familien mit Kindern massive Entlastungen in Aussicht gestellt. Allein durch die von der SPD geplante Abschaffung der Kita-Gebühren hätten Familien in vielen Teilen Deutschlands deutlich mehr Geld im Portemonnaie, sagte Schwesig den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Sie rechnete vor, dass etwa eine alleinerziehende Mutter aus Dresden, die in Teilzeit im Einzelhandel monatlich 1.700 Euro brutto verdiene, um jährlich rund 1.550 Euro bei den Kitagebühren für ihren zweijährigen Sohn entlastet werde. Außerdem werde die Frau durch einen Kinderbonus bei der Steuer in Höhe von 150 Euro entlastet und erhalte ein erweitertes Kindergeld, sofern sie bisher keinen Kinderzuschlag beziehe.

Hinzu komme die Entlastung bei den Krankenkassenbeiträgen durch die Rückkehr zur paritätischen Finanzierung der Krankenversicherung. „Unser Steuerkonzept stellt Familien mit Kindern in den Mittelpunkt“, sagte die ehemalige Bundesfamilienministerin und designierte Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern. +++


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1 Kommentar

  1. Manuela Schwesig war und ist die maßgebliche Protagonistin der SPD, ja ganz Deutschlands, für eine zukunftsorientierte Familien-, Frauen- und Kinderpolitik. Die Union dagegen entscheidet sich immer wieder gegen die Frauen und für die Wirtschaft!
    Wer sollen denn auch die Protagonisten der Union für eine zukunftsorientierte Familienpolitik, Frauen- und Kinderpolitik sein? Etwa Mutti Merkel? Oder gar Vati Spahn? Vielleicht doch Opi Schäuble? Oder Onkel Horsti?
    Überzeugender und zielgerichteter wäre es, sich den fortschrittlichen, von der Union aber noch heftig bekämpften, Vorschlägen von Frau Schwesig anzuschließen, wie die Union das ja immerhin beim weiteren Ausbau der Betreuungsplätze und dem, wenn auch von der Union verwässerten, Lohngleichheits-Gesetz erkannt hat.
    Was lernen wir daraus?
    Die Union will nicht moderne Familien- und Frauenpolitik (vgl. z.B. die aktuelle Ablehnung des Rückkehrrechts von Teilzeit in Vollzeit) und sie kann auch nicht moderne Familien- und Frauenpolitik, wenn man von den seinerzeitigen, mittlerweile erloschenen familienpolitischen Lichtblicken Frau Süssmuth und Frau von der Leyen mal absieht. Ebensowenig wie sie Flüchtlingspolitik, Europapolitik, soziale Gerechtigkeit kann. Den Rückstand Deutschlands bzw. Europas auf all diesen Felder haben wir insbesondere der Union zu verdanken!
    Es sind Wahlkampfzeiten:
    https://youtu.be/dOa-fcp74uU
    Was tun? Die wählen, die es können!
    Und im übrigen: nach der Wahl ist vor der Wahl:
    http://youtu.be/0zSclA_zqK4
    Viel Spaß und neue Erkenntnisse beim Anhören!

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