Das Fahrrad wird 200

Fahrräder

Berlin. Zwei Räder, ein Lenker, ein Sattel – als das Fahrrad, damals noch ohne Pedale, am 12. Juni 1817 sozusagen geboren wurde, war das bahnbrechend. Denn bis dahin war man auf ein Pferd bzw. eine Kutsche angewiesen, wenn man nicht zu Fuß gehen wollte. Die erste Tour mit seinem sogenannten Laufrad führte den Erfinder Karl Freiherr von Drais an besagtem Sommertag 14 Kilometer von Mannheim aus in Richtung Schwetzingen und zurück. Heute, 200 Jahre später, sind Fahrräder so angesagt wie nie. Auch bei Promis wie Prinzen-Sänger Sebastian Krumbiegel, der in diesem Jahr vom Deutschen Fahrradpreis als „Fahrradfreundlichste Persönlichkeit“ ausgezeichnet wurde.

„Mein erstes Fahrrad war ein blaues Diamant-Fahrrad. Ja, und verziert und geschmückt mit ganz vielen Wimpeln und mit ’nem coolen Außenspiegel, mit unheimlich vielen Aufklebern mit und ja ganz bunt war das. Es ging weniger darum, irgendwie da eine coole Gangschaltung zu haben, sondern dass es optisch ganz wertvoll war und das war es definitiv“, so Sebastian Krumbiegel

Mittlerweile ist er passionierter E-Bike-Fahrer. Wie Krumbiegel erläutert, „sind E-Bike’s ist nichts für alte Leute, E-Bike ist schon ein Gerät, wo du dich ja nach wie vor selbst bewegst, wo du eben nur verschiedene Unterstützungsstufen anmachen kannst. Und wo du hervorragend, wenn du Termine hast, hinfahren kannst mit dem wunderbaren Nebeneffekt, dass du eben nicht volle Kanne durchgeschwitzt dort ankommst. Das Rad ist eine alternative zum Auto weil das automatisch auch deiner Gesundheit zuträglich ist, dein Nervenkostüm, wenn du jeden Tag zwei Stunde im Stau stehst auf der Hin- und Rückweg, dann bist du total genervt und wenn du jeden Tag zwei Stunden dich bewegst und Fahrrad fährst, dann hast du bessere Karten und kommst abends entspannter zu Hause an.“

Auf die Frage, dass man noch einiges tun muss und die Städte auch fahrradfreundlicher werden müssten, sagte Krumbiegel: „Ich finde das auch wichtig die Politik da zu fordern und zu sagen ‚Leute versucht wirklich die Infrastruktur für Fahrräder besser auszubauen‘. Weil es passieren nach wie vor sehr viele Unfälle und es passieren viele Sachen, die nicht passieren müssten, wenn die Infrastruktur besser ausgebaut wäre. Eine gewisse gegenseitige Rücksichtnahme, was ja der Paragraf der Straßenverkehrsordnung ist. Wenn wir das beherzigen, wenn wir versuchen alle, nicht nur im Straßenverkehr, sondern allgemein im Leben ein bisschen freundlicher miteinander umzugehen, ein bisschen zuvorkommender zu sein, dann ergeben sich viele Sachen von selbst, so Sebastian Krumbiegel.

Mehr Infos dazu und natürlich auch zur Geschichte des Fahrrads gibt’s im Internet. +++


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