Schulz warnt vor Aufrüstung der Nato

Fuldainfo
Martin Schulz (SPD)

Berlin. SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz hat seine Ablehnung gegenüber dem Zwei-Prozent-Ziel der Nato bekräftigt und vor einer Aufrüstung der Allianz gewarnt. Mit einem Bundeskanzler Martin Schulz werde sich Deutschland „auf keinen Fall“ einer solchen Zielsetzung verpflichtet fühlen, sagte er in der „HR-Info“-Sendung „Das Interview“. „Unser Bruttoinlandsprodukt wächst, wenn Deutschland wächst. Und dann wächst die Rüstung mit, weil unsere Wirtschaft wächst. Wie kann man einen solchen Beschluss fassen?“, so der SPD-Kanzlerkandidat. „Das wirtschaftliche Wachstum mit der Aufrüstung zu verknüpfen, ist meiner Meinung nach nicht das, was wir brauchen, um Frieden in Europa zu sichern.“ Darüber hinaus sieht Schulz den Bund in der Pflicht, die Länder bei den Ausgaben für Bildung zu unterstützen. „Da müssen die einzelnen Länder sagen, was sie brauchen. Dann muss der Bund diese Gelder zur Verfügung stellen. Das sind sicher Beträge, die im Bereich von Milliarden liegen. Aber diese Milliarden gebe ich lieber aus als 20 bis 30 Milliarden im Sinne des Trump`schen Aufrüstungswahns“, so der Kanzlerkandidat der SPD. +++


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1 Kommentar

  1. Martin Schulz formuliert endlich eine vernünftige, von deutschen Interessen geleitete finanzielle Zielsetzung für die deutsche Verteidigungspolitik. Im Gegensatz übrigens zur Kanzlerin und ihrer Verteidigungsministerin, die beide schon das sogenannte 2%-Ziel willfährig abgenickt haben. Das ist aber nicht das einzig Gefährliche an der Verteidigungspolitik von Frau von der Leyen:
    – Sie liefert Waffen in Kriegsgebiete an die Kurden (PESCHMERGA), darunter den Bazani-Klan, der diese gegen die monotheistischen Jesiden einsetzt. Vor diesem absehbaren Mißbrauch wurde Frau von der Leyen immer gewarnt, aber mit ihrer Bla-Bla-Art ist sie dreist über diese Einwände hinweggegangen.
    – Sie sagt unterwürfig in vorauseilendem Gehorsam der Trump-Administration eine Erhöhung des Wehretats zu und kündigt zur Unzeit die Bestellung von amerikanischen Transportflugzeugen an.
    – Sie sieht zu, wie die Bundeswehr ihre Verteidigungsfähigkeit verliert.
    – Sie verliert die Kontrolle über die innere Führung der Bundeswehr anstelle diese, wie versprochen, von einem „verstaubten Club Gestriger“ zu einem familienfreundlichen attraktiven Arbeitgeber umzubauen. Vgl. hierzu auch den aktuelle Fall Franco A., in dem Frau von der Leyen selbst bekennt, dass in der Bundeswehr auch heute noch ein falscher Korpsgeist herrscht!
    – Sie redet im Widerspruch zum Außenminister eine Rüstungsspirale herbei.
    – Sie will diese „Gurkentruppe“ auch noch im Inneren einsetzen.
    – Und kürzlich kam heraus, dass die Bundeswehr auch noch ein Rechts-Extremismus-Problem hat!

    Gebt ihr bitte, wenn es denn unbedingt ein Ministeramt sein muss, wieder das Familienministerium zurück. Dort hätte sie es wenigstens nur mit Spielzeugpanzern und Spielzeugwaffen zu tun.
    Immer wenn deutsche Verteidigungsminister ihre Selbstdarstellung in den Vordergrund gestellt haben, hat die Bundeswehr darunter gelitten!

    Wie lange ist Frau Bla Bla von der Leyen schon Verteidigungsministerin?
    Wie lange ist das Verteidigungsministerium schon in den Händen der Union? 12 Jahre!
    Wo man bei der Bundeswehr hinschaut: Versagen auf ganzer Linie!
    Das gefährdet die Sicherheit unseres Landes!
    Aber die Union geriert sich als die Partei der Sicherheit! Kein Witz!
    Es sind Wahlkampfzeiten:
    https://youtu.be/dOa-fcp74uU
    Im übrigen: nach der Wahl ist vor der Wahl:
    http://youtu.be/0zSclA_zqK4

    Viel Spaß und neue Erkenntnisse beim Anhören!

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