Zum 20. Mal findet die Internationale Sommeruniversität (ISU) an der Hochschule Fulda statt. In diesem Jahr sind es rund 40 Studierende aus 16 verschiedenen Nationen, die vier Wochen hier verbringen, um Deutschland kennenzulernen und Kontakte zu knüpfen. Das alles galt es im Rahmen der Eröffnungsfeier besonders zu würdigen. Unter den Gästen waren neben den Teilnehmern auch Sponsoren aus der Stadt und dem Landkreis Fulda sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hochschule.
Der Präsident der Hochschule Fulda, Professor Dr. Karim Khakzar, Stadtrat Jochen Kohlert sowie der Akademische Leiter, Professor Dr. Uwe Hunger, hießen alle Teilnehmende willkommen. Darüber hinaus berichteten Percy Morapedi Koji aus Südafrika und Elvis Ng’andwe aus Sambia, zwei ehemalige Teilnehmer der Internationalen Sommeruniversität, von ihren Erfahrungen. Die beiden ehemaligen Teilnehmer setzen sich in ihren Heimatländern für den internationalen Austausch ein, sind Botschafter der Internationalen Sommeruniversität und wollen mit der Hochschule Fulda stärker kooperieren. „Hier in Fulda habe ich wichtige Kontakte während meiner Teilnahme an der ISU knüpfen können. Und noch heute profitiere ich von diesem globalen Netzwerk“, betonte Percy Morapedi Koji und fügte hinzu: „Ich kann die ISU nur jedem internationalen Studierenden empfehlen.“
Die ISU bietet nicht nur die Möglichkeit, die eigenen Deutschkenntnisse zu verbessern, sondern auch, an einer Vielzahl von spannenden Kursen teilzunehmen. Von „Intercultural Competence“ und „International Management in an Inter-Cultural Environment“ über „German History, Culture and Literature in an Intercultural Context“ bis hin zu „Sustainability and Global Health“ wird ein breites Spektrum an Lehrveranstaltungen angeboten. „Da uns der interkulturelle Austausch an der ISU sehr wichtig ist, haben wir auch eine internationale Konferenz organisiert, bei der sowohl die ISU-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer als auch Studierende aus Fulda ihre Länder und Universitäten vertreten werden“, erklärt Julia-Sophie Rothmann, Leiterin des International Office.
Neben dem akademischen Programm wird es in diesem Jahr auch abwechslungsreiche Freizeitaktivitäten geben: verschiedenen Workshops wie Salsa tanzen, Kanu fahren, Spiele- und Filmabende.
Doch das Programm bietet den Teilnehmenden auch die Gelegenheit, Deutschland in all seiner Vielfalt kennenzulernen. Die internationalen Gäste werden unter anderem nach Berlin und München reisen sowie Würzburg, Eisenach und Point Alpha besuchen. +++ pm/ja
