Die Zahl der tödlichen Badeunfälle in Hessen ist im vergangenen Jahr deutlich gestiegen. Nach Angaben der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) ertranken 2025 insgesamt 19 Menschen in hessischen Gewässern. Im Jahr zuvor waren es noch 12 gewesen.
Die meisten tödlichen Unglücke ereigneten sich in natürlichen Gewässern. Elf Menschen verloren in Flüssen oder Bächen ihr Leben, sechs weitere in Seen. Ein tödlicher Unfall geschah in einem Schwimmbad, in einem weiteren Fall liegen keine genaueren Angaben zum Ort vor.
Wie häufig bei Badeunfällen waren überwiegend Männer betroffen. In Hessen lag das Verhältnis im vergangenen Jahr bei 15 männlichen zu drei weiblichen Opfern; in einem Fall ist das Geschlecht nicht bekannt.
Besonders viele Todesfälle registrierten die Lebensretter in den Sommermonaten. Im Juni und Juli kamen jeweils vier Menschen ums Leben. Einzelne weitere tödliche Badeunfälle ereigneten sich in den Monaten zwischen März und September, außerdem gab es einen Fall im Januar.
Soweit Angaben vorliegen, stellen Menschen in ihren Zwanzigern die größte Gruppe unter den Ertrunkenen in Hessen. In mehreren Fällen fehlen allerdings genaue Altersangaben.
Bundesweit registrierte die DLRG im Jahr 2025 mindestens 393 tödliche Badeunfälle. Das waren 18 weniger als im Jahr zuvor. Die Organisation erstellt ihre Statistik auf Grundlage von Medienberichten sowie eigenen Informationen. +++

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