Die Zahl der genehmigten Wohnungen in Hessen ist im Jahr 2025 deutlich gestiegen. Insgesamt wurden 16.772 Wohnungen genehmigt – exakt 3.000 mehr als im Vorjahr mit 13.772 Einheiten. Das entspricht einem Anstieg von rund 22 Prozent und liegt damit klar über dem bundesweiten Zuwachs von 10,8 Prozent.
Die Landesregierung wertet die Entwicklung als Erfolg ihrer wohnungsbaupolitischen Maßnahmen. Wirtschafts- und Wohnungsbauminister Kaweh Mansoori sieht darin eine Bestätigung des eingeschlagenen Kurses. Die Politik des Landes zeige Wirkung, erklärte er. Insbesondere die Digitalisierung der Genehmigungsbehörden, Fördermittel in Rekordhöhe sowie vereinfachte Regelungen hätten zu der positiven Entwicklung beigetragen.
Ein zentraler Baustein sei der landesweite Rollout des digitalen Bauantrags. Dieser beschleunige die Verfahren und sorge für mehr Transparenz in den Abläufen. Zugleich seien mit dem sogenannten Baupaket I bürokratische Hürden abgebaut und das Bauen im Bestand deutlich erleichtert worden. Parallel dazu stärke das Land mit seiner sozialen Wohnraumförderung gezielt den Neubau bezahlbarer Wohnungen.
Nach Einschätzung des Ministers haben steigende Genehmigungszahlen unmittelbare Auswirkungen auf die Bautätigkeit. Mehr Genehmigungen bedeuteten auch mehr Projekte, die in die Umsetzung gehen könnten. Dies sei ein wichtiges Signal für Investoren und Kommunen – und vor allem für Menschen, die auf bezahlbaren Wohnraum angewiesen sind.
Trotz der positiven Entwicklung sieht die Landesregierung weiterhin Handlungsbedarf. Mansoori betonte, man werde sich auf den bisherigen Erfolgen nicht ausruhen. Ziel bleibe es, das Tempo hochzuhalten, damit mehr gebaut werde und Wohnen langfristig wieder für alle bezahlbar werde. +++

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