Wirbel um Wahl des Vize-Landrat im Kreis Hersfeld-Rotenburg

Warnecke und Noll selbst haben mit dem Ausgang der Wahl keine Probleme

Der Generalsekretär der CDU Hessen, Manfred Pentz MdL

Die CDU in Hessen wittert im Kreis Hersfeld-Rotenburg einen „Riesen-Skandal“: Denn sie glauben, dass sich der neue SPD-Vize-Landrat im Kreis Hersfeld-Rotenburg mit den Stimmen der AfD hat wählen lassen. Der schwerwiegende Vorwurf steht im Raum, dass sich ein SPD-Kandidat mit Stimmen der AfD zum Vize-Landrat in Hersfeld-Rotenburg hat wählen lassen, so die CDU in einer Mitteilung

Der Generalsekretär der CDU Hessen, Manfred Pentz, sagte dazu: „Es wäre ein ungeheuerlicher Vorgang und ein Skandal, der weit über die Kreisgrenzen von Hersfeld-Rotenburg hinausgeht: Die Vermutung liegt nahe, dass sich der Vize-Landrat im Kreis, Dirk Noll von der SPD, mit Stimmen der AfD ins neue Amt hat wählen lassen. Genau das haben die Genossen der Sozialdemokratie zwar vor der Wahl vehement ausgeschlossen, mit Stimmen der Rechtsaußen-Partei den Posten des Ersten Kreisbeigeordneten zu bekommen. Die Aussagen des AfD-Kreisvorsitzenden Gerhard Schenk widerlegen dies aber deutlich und bestätigen, dass die AfD offensichtlich geschlossen für den SPD-Mann gestimmt hat. Dass die Genossen sich von Feinden der Demokratie wählen lassen, ist ein Skandal erster Güte und absolut inakzeptabel. Gerade die SPD hat in vergleichbaren Fällen, wie beispielsweise im bayerischen Höchstadt an der Aisch, einen solchen Tabubruch strikt geahndet und den Genossen nach der Wahl zum Rücktritt bewegt. Eine solche konsequente Haltung fordern wir auch bei Herrn Noll.“

Landrat Torsten Warnecke (SPD) und Noll selbst haben mit dem Ausgang der Wahl keine Probleme. +++

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