Die Verluste ihrer Partei bei den letzten Landtagswahlen sind laut AfD-Spitzenkandidatin Alice Weidel auch auf Fehler der Partei zurückzuführen. „Wir müssen uns auch an die eigene Nase fassen“, sagte sie den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Man müsse sich „nach außen weiter professionalisieren und daran arbeiten, dass wir in der Mitte der Bevölkerung als seriös wahrgenommen werden“. Die AfD hatte bei den vergangenen Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt jeweils mehrere Prozent verloren. Weidel zufolge haben dabei mehrere Faktoren eine Rolle gespielt. Vor allen in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg habe es sich um Personenwahlen gehandelt. „Da gibt es einen starken Ministerpräsidenten bzw. eine Ministerpräsidentin, die auch medial gepusht wurden und davon sehr profitiert haben“, so die AfD-Fraktionschefin im Bundestag. Zudem habe die AfD nicht von ihrer Kritik an Corona-Maßnahmen profitieren k önnen. „Da haben wir viel an die FDP verloren“, sagte Weidel den Zeitungen im Rahmen einer Interview-Serie mit Spitzenkandidaten zur Bundestagswahl. +++
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