Die Tarifverhandlungen im hessischen Einzel- und Versandhandel bleiben vorerst ohne Fortschritt. Nachdem bundesweit vereinbarte Verhandlungstermine im Juli abgesagt wurden, werden die Gespräche erst Mitte August fortgesetzt.
Die Gewerkschaft ver.di kritisiert das Vorgehen der Arbeitgeber scharf. Verhandlungsführer Thomas Vieweg erklärte, viele Beschäftigte litten unter den gestiegenen Lebenshaltungskosten und benötigten rasch höhere Löhne. Das zuletzt vorgelegte Arbeitgeberangebot führe nach Einschätzung der Gewerkschaft zu Reallohnverlusten und drohe in den unteren Entgeltgruppen an den Mindestlohn anzudocken.
Aus Protest gegen die aus Sicht der Gewerkschaft festgefahrenen Verhandlungen legen Beschäftigte des Einzel- und Versandhandels in Hessen am Freitag ihre Arbeit nieder. Regionale Aktionen sind in Kassel, Wiesbaden, Frankfurt am Main und der Region, Mittelhessen sowie Südhessen geplant.
ver.di fordert für die Beschäftigten eine Lohnerhöhung von 250 Euro sowie 150 Euro mehr Ausbildungsvergütung bei einer Laufzeit des Tarifvertrags von zwölf Monaten. +++
Das könnte Sie auch interessieren
Stadt Fulda erhöht erstmals nach drei Jahren Parkgebühren
Netanjahu: Pilot von Flydubai-Flug wollte Absturz herbeiführen
Salzschlirfer Straße in Landenhausen ab 5. Oktober aufgrund von Bauarbeiten gesperrt
Hotel Zum Ritter in Fulda baut E-Mobilität aus: Öffentliche Ladestationen im Hinterhof installiert

and then
Hinterlasse jetzt einen Kommentar