
Der Waldbrand-Experte Norman Barth vom Brandenburger Waldbrandkompetenzzentrum empfiehlt angesichts zunehmender Brandgefahren einen verstärkten Fokus auf den Anbau von Mischwaldbeständen.
Die Etablierung von Mischwaldstrukturen wäre eine mögliche Antwort, sagte er im RBB-Inforadio. „Also, dass dann auch Laubbäume reinkommen, die besser die Feuchtigkeit erhalten können, mehr Schatten im Unterholz bieten, damit auch das wenige Wasser besser gehalten werden kann und nicht so schnell verdunstet.“ Das wäre ein Teil der Antwort, wie man auf den Klimawandel reagieren könne.
Mit Blick auf die Baumarten, die dafür infrage kommen, sagte Barth, dass es vorrangig um Eichen gehe. Es gebe auch Arten der Eiche, die relativ trockenresistent seien. Es gebe zum Beispiel Untersuchungen mit Roteichen, die allerdings nicht bei uns heimisch sind. „Da muss man sehen, wie die hier etabliert werden kann.“ Es komme aber immer auch auf den Boden an. „Also man muss immer vor Ort schauen: Was geht und was geht nicht“, so der Experte. +++
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