VR Genossenschaftsbank Fulda eG: Jahresauftaktveranstaltung 2018

Unterhaltsamer Abend in Künzell

Der Vorstand der VR Genossenschaftsbank Fulda eG mit dem diesjährigen Ehrengast und Hauptreferenten ihrer Jahresauftaktveranstaltung: Thomas Sälzer, Markus Hofmann, Manfred Schüler und Manfred Gerhard. (v.l.)

Künzell/Fulda. „Zusammengefasst verspricht das Jahr 2018 ein wirtschaftlich gutes – ein für Deutschland – politisch gesehen – interessantes sowie geopolitisch – ein mit hohen Risiken behaftetes Jahr zu werden“, sagte am Donnerstagabend der Vorstandssprecher der VR Genossenschaftsbank Fulda eG Manfred Gerhard auf der Jahresauftaktveranstaltung des Kreditinstitutes in Künzell, diese vorwiegend von Seiten der VR Genossenschaftsbank Fulda eG nach den Worten des Vorstandssprechers als „Geschenk an Sie, für die Treue und angenehme Geschäftsverbindung und für Persönlichkeiten, die unserem Hause eng verbunden sind“ fungiert, vor den rund 600 geladenen Gästen – darunter Geschäftskunden, Vertreter aus (Kommunal-)Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und dem öffentlichen Leben in seinen, einleitenden Worten zur Begrüßung.

In seiner circa 10- minütigen Begrüßungsansprache blickte das Vorstandsmitglied auf das vergangene Jahr 2017 zurück und ließ dabei Errungenschaften, Erfolge und Leistungen des Kreditinstitutes – worunter die Erhöhung der Bilanzsumme um rund 3 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro (ausgegangen vom privaten und gewerblichen Kreditgeschäft, bedeutet dies eine Steigerung von 5,5 Prozent auf 821 Millionen Euro), die Erhöhung der Einlagen um 2,2 Prozent auf 945 Millionen Euro oder die Auszeichnung des Institutes für Vermögensaufbau (IVA) und Focus Money mit dem Titel „Beste Beratung in Fulda“ fallen – revue passieren. „Zu Beginn des Jahres 2018 wünschen wir Ihnen allen und Ihren Familien Gesundheit, Zufriedenheit, Glück und die Erreichung Ihrer persönlichen Ziele. Anstelle von Weihnachtspräsenten veranstalten wir auch in diesem Jahr wieder eine hochwertige Jahresauftaktveranstaltung, die Ihnen, meine Damen und Herren, einen persönlichen Nutzen stiften soll. Es ist unser Geschenk an Sie für die Treue und angenehme Geschäftsverbindung und für Persönlichkeiten, die unserem Hause eng verbunden sind. Meine Damen und Herren, wir leben in einer von ständigem Wandel geprägten Zeit. Was bleibt von 2017 in Erinnerung? Machtdemonstrationen und Terroranschläge weltweit belasteten das Jahr 2017 schwer. Wahlausgänge und Verbraucherskandale – aber weniger der Tod eines Altkanzlers beeindrucken nach einer Umfrage des Handelsblattes die Deutschen nachhaltig. Zum Glück ist der Schutz und die Integration von Menschen in Not 2017 ein gutes Stück vorangekommen, obwohl ein nachhaltiges Gesamtkonzept, zu dem auch ein Einwanderungsgesetzt gehört, fehlt. Die Wirtschaft brummt und die Nachfrage nach Arbeitskräften steigt und steigt. Vieles läuft gut. Wirtschaftlich leben wir zurzeit in einer der besten aller Welten und doch bereitet es erhebliche Probleme für unser Land eine neue Regierung zu finden“, fuhr Vorstandssprecher Manfred Gerhard in seiner Begrüßung fort.

Für die VR Genossenschaftsbank Fulda eG gestaltete sich das Jahr 2017, wie Manfred Gerhard am Donnerstagabend mitteilte, aus Banksicht, als ein „aufregendes, forderndes aber in der Summe erfolgreiches Geschäftsjahr“. Unter der Unternehmensvision „Gemeinsam stark“ konnte die VR Genossenschaftsbank Fulda eG auch in 2017 wieder erfolgreich sein – dies Manfred Gerhard, auf das Vertrauen der VR Genossenschaftsbank-Kunden in und die Treue zu dem sehr leistungsstarken sowie leistungsorientierten und motivierten Mitarbeiterteam des Kreditinstitutes zurückführt.

Manfred Gerhard: „Mit dieser, unserer Entwicklung sind wir zufrieden, denn wir sind qualitativ gewachsen und das in einem Umfeld, indem traditionelle Geschäftsmodelle regionaler und internationaler Banken destruktiv verändert werden. Die wirtschaftlichen Verhältnisse der Bank, also Vermögens-, Finanz-, Risiko- und Ertragslage sind geordnet. Die steigenden Eigenkapitalerfordernisse der Bankenaufsicht stellen für uns kein Problem dar. Das regionale Bankgeschäft auf der Grundlage der Genossenschaftsidee und der genossenschaftlichen Werte ist seit 155 Jahren unser Geschäftsmodell, es basiert auf Vertrauen – auf Ihrem Vertrauen. Wir werden auch in Zukunft nach Kräften bemüht sein, dieses Vertrauen weiter auszubauen und zu festigen.“

Maßgeblich geprägt wurde die Arbeit der VR Genossenschaftsbank Fulda eG in 2017 durch die Vorbereitungsarbeit zu der in 2018 beabsichtigten Fusion mit der VR Genossenschaftsbank Schlüchtern-Bierstein eG. Mit der VR Genossenschaftsbank Schlüchtern – Bierstein eG hat die VR Genossenschaftsbank Fulda eG, wie Manfred Gerhard auf der Jahresauftaktveranstaltung mitteilte, einen Partner gefunden, „dem es, wie uns, blendend geht und, der eine ähnliche, wertorientierte Geschäftsphilosophie, wie unser Haus, verfolgt. Zielsetzung dieser beabsichtigten Fusion ist es, durch den Zusammenschluss zweier erfolgreicher Häuser, den dauerhaften Bestand und die Markstellung einer leistungsstarken, genossenschaftlichen Bank in der Region sicherzustellen. Nach der Fusion wird die VR Genossenschaftsbank Schlüchtern-Bierstein eG auf dem Markt als VR Genossenschaftsbank Fulda eG auftreten, über eine Bilanzsumme von über 1,8 Milliarden Euro verfügen sowie 19 Geschäftsstellen besitzen. Getragen wird das fusionierte Kreditinstitut von über 30.000 Mitgliedern; Rund 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern stellen die Versorgung und die Betreuung der Mitglieder und Kunden sicher. „Beide Banken, die VR Genossenschaftsbank Fulda eG als auch die VR Genossenschaftsbank Schlüchtern-Bierstein eG, sind gut am Markt positioniert, wirtschaftlich solide und stark in ihren Geschäftsgebieten verwurzelt“, sagt der Vorstandssprecher der VR Genossenschaftsbank Fulda eG Manfred Gerhard.

Weiter ging Vorstandssprecher Manfred Gerhard auf der Jahresauftaktveranstaltung auf die Region Fulda und die deutsche Wirtschaft ein – für diese das Jahr 2017 ein gutes Jahr war. Die Stimmung und die Umsätze befanden sich auf einem guten Niveau. Sowohl die Industrie- und Handelskammer (IHK) Fulda als auch die Handwerkskammer berichten von einer „guten“ beziehungsweise im Handwerk – „sehr guten“ Auslastung. Mit einer aktuellen Arbeitslosenquote von 2,7 Prozent herrscht Vollbeschäftigung beziehungsweise Fachkräftemangel. Die Region Fulda erhält nachhaltig einen Spitzenplatz im hessischen- und bundesweiten Vergleich. Für die deutsche Wirtschaft war 2017 ein Jahr mit hoher Beschäftigung, steigenden Unternehmensgewinnen sowie steigenden Aktienbörsen. Das Börsenjahr 2017 endete unter Kursschwankungen mit einem Kursanstieg von 12,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bei 12.917 Punkten. Nach einer halbrepräsentativen Umfrage von 32 in- und ausländischen Banken, könnte der Dax 2018 auf mehr als 14.000 Punkte steigen. Begründet wird dieser Optimismus mit weiter steigenden Gewinnerwartungen der Unternehmen. „Zum Jahresende 2017 befand sich die deutsche Wirtschaft nach wie vor – trotz der geopolitischen Risiken im Umfeld einer stabilen Weltkonjunktur – insgesamt in einem sehr robusten Aufschwung“, sagte der Vorstandssprecher der VR Genossenschaftsbank Fulda eG Manfred Gerhard bezugnehmend der deutschen Wirtschaft 2017 abschließend.

Als Hauptreferent und Ehrengast der Jahresauftaktveranstaltung der VR Genossenschaftsbank Fulda eG 2018 fungierte Gedächtnistrainer Markus Hofmann, der mit seinem Programm „Denken Sie neu! – Mentales Überlebenstraining in der digitalen Welt“ unterhaltsam den Abend gestaltete und Anleitungen für Merkstrategien gab. +++ jessica auth

[metaslider id=128017]

Print Friendly, PDF & Email
DER KOPF HAT EINEN PLAN, DAS HERZ EINE GESCHICHTE
NOCH NIE BEGANN EINE
GUTE STORY DAMIT, DASS JEMAND SALAT ISST.
Slider

Es gibt einige Regeln, die alle Diskussionsteilnehmer einhalten müssen. Wir bitten um Beachtung.

[Kommentarregeln hier klicken]

2 Kommentare

  1. Ich kann der Vorschreiberin nur recht geben. fdi ist und bleibt eine Ausnahme in Osthessen. Ich habe ja schon öfters die Quantität der meisten Medien in der Region hervorgehoben. Fast nur noch Werbeartikel von Firmen, Institutionen und sonstigen Geschäftsbetrieben. Glauben die Betreiber wirklich, dass es dem Besucher oder dem niveauvollen Leser nicht auffällt, was da vor sich geht? Osthessen ist, was die Medienlandschaft in Deutschland angeht, leider die rote Laterne.

Demokratie braucht Teilhabe!