VR Bank Fulda mit Geschäftsjahr 2020 sehr zufrieden

Zweite digitale Vertreterversammlung der VR Bank Fulda

Die Vertreterversammlung ist die wichtigste Veranstaltung für die VR Bank Fulda als Genossenschaft im Geschäftsjahr, heißt es in einer Pressemitteilung der Bank. Wegen der Pandemie fand sie bereits zum zweiten Mal digital statt. Und auch diesmal sprechen die Verantwortlichen wieder von einem Erfolg. Es gibt Lösungen auch in schwierigen Zeiten. Vorstandssprecher Thomas Sälzer erläutert: „Wir haben im vergangenen Jahr sehr gute Erfahrungen mit der digitalen Vertreterversammlung gemacht. Es gab viele positive Rückmeldungen. Deshalb waren wir uns sofort einig, es diesmal wieder so zu machen. Zumal die Bedingungen zu dieser Zeit keine andere Form zugelassen haben.“

Die Vorteile lägen auf der Hand, sagt Vorstandsmitglied Torsten Hopf: „Erstens schützen wir damit die Menschen – unsere Mitarbeitenden genauso wie die Vertreterinnen. Und zweitens bieten wir damit die Möglichkeit, sich in Ruhe mit allen Themen unserer Bank auseinanderzusetzen.“ Das wurde auch stark genutzt: An der Abstimmung nahmen knapp 50 Prozent aller Vertreterinnen teil. „Das ist ein Erfolg“, betont Hopf. Insgesamt lief die digitale Vertreterversammlung der VR Bank Fulda über elf Tage: zuerst die Informationsphase, in der sich die Vertreter*innen alles anschauen und informieren konnten. Anschließend folgte die Fragephase und schließlich die dreitägige Beschlussphase, in der abgestimmt wurde.

Mit dem Geschäftsjahr 2020 ist die Bank sehr zufrieden. Neben der Pandemie beschäftige den Bankensektor aber weiterhin das andauernde Niedrigzinsumfeld sowie die immer stärker werdende Regulatorik, erläutert Thomas Sälzer: „Wir haben uns diesen Aufgaben aber gestellt und sie mit hoher Zufriedenheit bewältigt.“ Die Bilanzsumme stieg erneut, und zwar von 1,9 auf fast 2,2 Milliarden Euro. Das Betriebsergebnis vor Bewertung beträgt 16,0 Millionen Euro. „Das macht uns stolz. Wir wissen nämlich, dass wir das vor allem unseren Mitarbeitenden zu verdanken haben. Ohne sie wären wir nicht die VR Bank Fulda, die wir sind“, sagt Sälzer. Alle Zahlen, Daten und Fakten zum Geschäftsjahr 2020 sind unter www.vrbankfulda.de/fakten abrufbar.

Außerdem sei im vergangenen Geschäftsjahr einiges angepackt worden, betont Vorstandsmitglied Frank Mackenroth: „Unser Fokus liegt immer darauf, unsere Zukunftsstrategie zu stärken.“ Diese lautet: „Wir wollen Partner der Region, Arbeitgeber Nummer eins und wirtschaftlich stark sein.“ Das sei absolut gelungen. So sei die komplette Aufbauorganisation optimiert, neue Arbeitsmodelle und Arbeitsformen etabliert worden. Torsten Hopf ergänzt: „Unsere Mitarbeitenden können jetzt mobil von zuhause oder wohnortnah in einer unserer Filialen arbeiten.“ Dafür sei viel Geld investiert worden. „Wir haben alle viel im vergangenen Jahr gelernt“, erläutert Mackenroth: „Dazu gehört auch der konsequente Einsatz der digitalen Möglichkeiten wie Online-Meetings, Telefonkonferenzen oder eben die digitale Vertreterversammlung.“

Und das sind die Ergebnisse der Beschlussphase: Der Verwendung des Jahresüberschusses wurde wie vorgeschlagen zugestimmt, Vorstand und Aufsichtsrat entlastet. Die turnusmäßig ausscheidenden Aufsichtsratsmitglieder wurden wiedergewählt: Dörthe Bachmann, Regina Blum, Michael Möller sowie Christian Oestreich. Um für die digitale Zukunft gerüstet zu sein, wurden außerdem die Satzung angepasst und die Wahlordnung geändert. Die Dividende von zwei Prozent ist bereits ausgezahlt. Die digitale Vertreterversammlung wurde auch genutzt, um den hoch geschätzten Dr. Albert Post zu verabschieden, der den Aufsichtsrat altersbedingt verlässt und nicht wiedergewählt werden kann. Vorstand und Aufsichtsrat dankten ihm für sein langjähriges Engagement im Gremium.

Eine Absage an künftige Präsenzversammlungen sei die zweite erfolgreiche digitale Vertreterversammlung in Folge aber nicht, stellt Sälzer klar: „Wenn es die Bedingungen wieder zulassen, dann werden wir uns natürlich damit wieder beschäftigen. Wir merken, dass die Menschen in unserer Region große Lust darauf haben, sich wieder persönlich zu treffen.“ Dennoch sollte man sich Neuem nie verschließen. „Wir versuchen, die Chancen, die diese herausfordernden Zeiten bieten, konsequent zu nutzen“, sagt Sälzer abschließend. +++ pm

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